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Goethe- und Herderstraße sind ab morgen Fahrradstraßen

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Auf der Goethestraße haben Fahrräder ab morgen, 6. September, Vorrang.

Auf der Goethestraße haben Fahrräder ab morgen, 6. September, Vorrang.

Foto: NRZ

Dinslaken.   Radfahrer dürfen hier nebeneinander fahren und nur im Ausnahmefall überholt werden. Viele Dinslakener Schüler benutzen diese Straßen.

Ab Mittwoch, 6. September, haben auf der Goethe- und der Herderstraße Drahtesel Vorrang - beide Straßen sind ab sofort Fahrradstraßen.

Magnus- und ein Teil der Bachstraße waren die ersten Fahrradstraßen

Die Magnusstraße und ein Teilstück der Bachstraße sind bereits Fahrradstraßen. Der ausschlaggebende Grund, nun auch die Goethestraße (sie verläuft zwischen Bismarckstraße und B8 sowie B8 und Hagenstraße) und Herderstraße (zwischen Bismarck- und Schillerstraße, am Frauengefängnis) umzuwidmen, ist laut Stadt Dinslaken der Schulverkehr. Beide Straßen werden tagtäglich von vielen Schülerinnen und Schülern befahren. An der Goethestraße selbst liegt ein Teil der Gesamtschule, außerdem radeln Schüler des OHG und THG hier entlang. „Sie sollen es künftig leichter und sicherer haben,“ so die Stadtverwaltung.

Stadtverkehr fahrradfreundlicher machen

Die Stadt Dinslaken hat sich „Vorfahrt für den Radverkehr“ zum Ziel gesetzt und sich für die Aufnahme in die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte“ beworben. Ein Mittel, um den Stadtverkehr fahrradfreundlicher zu machen, ist die Einrichtung von Fahrradstraßen. Auf diesen extra gekennzeichneten Straßen genießen Radfahrende Vorrang. Diese dürfen künftig nebeneinander fahren, so lange sie sich an das Rechtsfahrgebot halten. Sie dürfen die Straße in beide Richtungen nutzen, auch wenn es sich um eine Einbahnstraße handelt. Es gilt „Tempo 30“ als Höchstgeschwindigkeit, Autos dürfen nur im Ausnahmefall überholen und auch nur dann, wenn sie mindestens 1,50 Meter Abstand zum Radverkehr einhalten.

Anwohner haben Infoblatt erhalten

In einem Informationsblatt an alle Haushalte im betroffenen Gebiet erläutert die Stadt Dinslaken den Grund für diese Änderung und was dies für die Anlieger bedeutet.

Das Informationsblatt kann von weiteren interessierten bei den städtischen Verkehrsplanern angefordert werden: Roland Welger (Telefon 02064/66316 bzw. roland.welger@dinslaken.de) und Stephan Dinn (Telefon 02064/66374 bzw. stephan.dinn@dinslaken.de).

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