Kultur

Grüne wünschen sich mehr Galerien in Dinslaken

Das Ladenlokal an der Neustraße steht sei einiger Zeit leer.

Das Ladenlokal an der Neustraße steht sei einiger Zeit leer.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Die Grünen danken Svenja Krämer und wünschen sich mehr Platz für die lokale Kunstszene. Dauerhafte Kulturangebote seien wünschenswert.

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Die Grünen unterstützen die Idee, in Dinslaken mehr Galerien zu ermöglichen und damit einen Schwerpunkt auf die Kunstszene zu setzen. Ginge es nach Dinslakens Grünen, würde die Stadt ihr Engagement zur Ansiedlung weiterer Künstler verstärken.

„Mit dem Kreativ.Quartier in Lohberg haben bereits einige Künstlerinnen eine Wirkungsstätte in Dinslaken gefunden“, so Laura Bieder, Sprecherin der Grünen. Die Partei möchte die lokale Kunstszene stärker fördern und sie mit mehr Ausstellungsräumen in der Innenstadt besser mit der Stadtgesellschaft verzahnen.

Das Ziel sei, Dinslaken zu einem attraktiven Kunststandort weiterzuentwickeln. Hierfür solle die Stadt auf die ansässigen Künstler zugehen. Aber auch intensive Gespräche mit den Eigentümern leerstehender Immobilien sollen geführt werden.

Gute Ideen und Mut werden gebraucht

Viele Dinslakener würden sich über den Leerstand in der Stadt ärgern. Um das Problem zu lösen, müssten die Verwaltung, die Eigentümerinnen und die Stadtgesellschaft an einem Strang ziehen. „Daher möchten wir die Lebensqualität in der Innenstadt durch mehr und dauerhafte Kulturangebote anheben. Wir brauchen gute Ideen und den Mut etwas auszuprobieren“, so Patrick Voss, Sprecher der Grünen.

Für die Grünen sei klar, dass durch eine Verringerung des Leerstands nicht nur die Aufenthaltsqualität verbessert werde, sondern auch die wirtschaftliche Fortentwicklung befördert werde. Kunst sei ein Wirtschaftsfaktor. So könne die besondere Form des Kunsttourismus gefördert werden, wovon die Gaststätten und Hotels Dinslakens profitieren würden.

Wirtschaftsförderung: Stelle schnellstmöglich besetzen

Damit diese Entwicklungen erfolgreich gesteuert werden können, sei es unabdingbar, die Stelle der Wirtschaftsförderin im Herbst schnellstmöglich wieder zu besetzen. Bieder dazu: „Wir bedauern, dass Svenja Krämer die Stadt verlässt und danken für ihre gute Arbeit in Dinslaken. Nun ist es wichtig, dass schnellstmöglich eine Nachfolgerin gefunden wird, die die gestarteten Projekte fortführt und neue Ideen ausgestaltet.“

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