Sicherheit

Hiesfelder Maibaum marode? UBV sorgt sich um Standsicherheit

Der Mast in Hiesfeld habe Risse, so die UBV. Sie fragt, ob ein Abbau angeordnet werden kann.

Der Mast in Hiesfeld habe Risse, so die UBV. Sie fragt, ob ein Abbau angeordnet werden kann.

Foto: UBV / PR

Dinslaken.  Der Maibaum in Hiesfeld droht laut UBV Dinslaken zur Gefahr zu werden. Er habe Risse und sollte nicht dauerhaft draußen stehen.

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Die UBV sorgt sich um die Standsicherheit des Maibaums in Hiesfeld. Der Mast sei marode und drohe möglicherweise umzufallen.

Die Verwaltung habe im August bestätigt, dass der Mast umgesetzt werden solle. „Einzig die Werbegemeinschaft war nicht in der Lage, die Umsetzung bis heute durchzuführen“, so UBV-FraktionsvorsitzenderHeinz Brücker. Auf dem Jahnplatz seit der neue Standort mittlerweile auch sichtbar.

„Gefährdung für Leib und Leben nicht auszuschließen“

Seit nunmehr eineinhalb Jahren stehe der Mast auf der Einmündung Marschallstraße/Hohlstraße. Eine Inaugenscheinnahme des Mastes „zeigt deutliche Risse im unteren Bereich“, so die UBV. „Wenn der Mast nun auch noch erhebliche Witterungsspuren aufweist, stellt sich für die UBV-Fraktion die Frage nach der Standsicherheit.“ Schon Ende vergangenen Jahres habe die Fraktion darauf hingewiesen, „dass durch zunehmende Wetterextreme ein mögliches Umfallen dieses Mastes durchaus in Betracht kommen kann und eine Gefährdung für Leib und Leben nicht auszuschließen ist“.

Nun wolle die Werbegemeinschaft den Mast aufarbeiten und dazu auch einlagern. Wann das passieren soll, sei ungewiss. „Es ist davon auszugehen, dass eine zeitnahe Umsetzung durch die Werbegemeinschaft nicht erfolgt. Letztendlich kann dieser Termin sogar ins nächste Jahr geschoben werden, was die Witterungsschäden noch verstärken würde“, vermutet die UBV. Der Mast bleibe also auch als verkehrliches Hindernis bestehen.

Wer trägt die Verantwortung?

Die UBV will nun von der Stadtverwaltung unter anderem wissen, ob die Standsicherheit des Mastes regelmäßig geprüft werde, wer die Verantwortung trage, wenn der Maibaum „durch Herbststürme oder andere Wetterextreme kippt“ und ob ein Abbau des Mastes angeordnet werden kann.

„Die UBV-Fraktion begrüßt nach wie vor das Aufstellen eines Mastes zur Maifeier in Hiesfeld und damit das Engagement der Hiesfelder Werbegemeinschaft. Hier kann jedoch ein Gefahrenpotential nicht mehr ausgeschlossen werden,“ so Brücker. Sollte die Werbegemeinschaft den Abbau nicht zeitnah stemmen können, könnte vielleicht der Din-Service aushelfen, so die UBV. Bei fehlenden Lagerflächen „könnte nach geeigneten städtischen Flächen gesucht werden, vielleicht in Zusammenarbeit mit der IG Altstadt“.

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