Kulturausschuss für Musikschul-Zuschuss

Dinslaken.   Geht es nach den Mitgliedern des Kulturausschusses, bekommt die Musikschule den benötigten einmaligen Zuschuss in Höhe von 30 000 Euro. Und auch für die Erhöhung der jährlichen Förderung um 5000 Euro auf dann 90 000 Euro sprachen sich gestern Abend die Ausschussmitglieder einstimmig aus. Eine kontroverse Diskussion gab es nicht, nur ein, zwei Nachfragen, dann war der Punkt abgehandelt. Am Ende entscheidet darüber aber der Rat, der Ende März über den Haushalt 2017 abstimmen wird.

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Geht es nach den Mitgliedern des Kulturausschusses, bekommt die Musikschule den benötigten einmaligen Zuschuss in Höhe von 30 000 Euro. Und auch für die Erhöhung der jährlichen Förderung um 5000 Euro auf dann 90 000 Euro sprachen sich gestern Abend die Ausschussmitglieder einstimmig aus. Eine kontroverse Diskussion gab es nicht, nur ein, zwei Nachfragen, dann war der Punkt abgehandelt. Am Ende entscheidet darüber aber der Rat, der Ende März über den Haushalt 2017 abstimmen wird.

Wie in einer Sitzungsunterbrechung Lutz Christofzik, Vorsitzender des Vereins Musikschule Dinslaken, erklärte, versuche man Geld von Dozenten zurückzubekommen. Bei einer Sozialversicherungsüberprüfung war herausgekommen, dass manche der Musikschul-Lehrer, die nur auf 450-Euro-Basis arbeiten, vergessen hatten, diesen Job anzumelden.

Deshalb waren Kosten in Höhe von 9000 Euro angefallen, die der Verein zu tragen hatte. Man schaue nun, so Christofzik, was von dem Geld zu bekommen sei. Insgesamt sei die Musikschule wieder auf einem guten Weg. Im vergangenen Jahr habe man das vereinbarte Weihnachtsgeld zahlen können. Das war in den zwei Jahren davor nicht möglich gewesen. Man sei auf den richtigen Weg, die Fortdauer der Musikschule sicherzustellen.

Die Kathrin-Türks-Halle wird als Veranstaltungsort schmerzlich vermisst. Das wurde auch im Ausschuss deutlich. Die von der Verwaltung vorgelegten Zahlen, weniger Abonnements, weniger Zuschauer im vergangenen Jahr, sollten aber abwartend bewertet werden, so Klaus Prpitsch (SPD, sachkundiger Bürger).

Kosten werden detailliert ermittelt

Wichtig sei, dass bald etwas in Sachen Sanierung der Stadthalle passiere. Dezernentin Christa Jahnke-Horstmann berichtete, dass die Prozent GmbH zurzeit eine detaillierte Kostenermittlung anfertige. Bislang habe man nur eine Kostenschätzung vorliegen. Die detaillierte Kostenermittlung sei aber notwendig, um den Baubeschluss fassen zu können.

Trotz allen Bemühungen, Theateraufführungen und andere Veranstaltungen in den drei Ausweichspielorten durchzuführen, sei die Kathrin-Türks-Halle nicht zu ersetzen, so Jahnke-Horstmann. Auf einen Zeitpunkt, an dem die Kostenermittlung vorliegt, wollte sie sich nicht festlegen. Sie hofft aber, dass die Verwaltung im nächsten Sitzungszug eine Drucksache vorlegen könne.

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