Raub an Schützenstraße

13-jähriger Intensivtäter wieder an Überfall beteiligt

Dortmund.  Vier junge Leute im Alter von 13, 14, 16 und 22 Jahren haben in der Nacht zu Freitag einen 20-Jährigen beraubt. Alle Tatverdächtigen sind der Polizei längst bekannt - vor allem der 13-Jährige gilt als Intensivtäter.

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Gleich zu viert traten die Angreifer um 0.45 Uhr an einen 20-jährigen Dortmunder heran, berichtete die Polizei. Auf dem Abgang der U-Bahn-Haltestelle Schützenstraße wurde das Opfer von hinten plötzlich angegriffen und gewürgt. Während des Angriffs raubten die Täter die Geldbörse und flohen.

Schnelle Festnahme

Wenige Minuten später wurden die Jugendlichen und der junge Erwachsene festgenommen. Der 13-Jährige sei bereits mehrfach wegen Raubdelikten und anderen Straftaten aufgefallen, erklärte die Polizei.

13-Jähriger wurde in Klinik gebracht

Mit dem 13-Jährigen hatten die Polizeibeamten offenbar große Probleme. Auf der einen Seite mussten sie die ganze Bandbreite übelster Beschimpfungen, Drohungen und Beleidigungen über sich ergehen lassen. Andererseits hatten sie alle Hände voll damit zu tun zu verhindern, dass sich der 13-Jährige selbst Verletzungen zufügte, berichtete die Polizei. Als er sich in einen wahren Wutrausch hineingesteigert habe, wurde er letztendlich in eine Klinik gebracht. Die restlichen drei Tatverdächtigen kamen zunächst in Polizeigewahrsam, wurden nach der Vernehmung entlassen.
Aktualisierung 14.30 Uhr:
Der 13-Jährige wird verdächtigt, Ende Januar an einem Raubüberfall auf eine 17-jährige Jugendliche beteiligt gewesen zu sein. Der Junge ist der Polizei bekannt, seit er neun Jahre alt ist.

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