Weltkriegs-Bombe

A 45 bei Dortmund war wegen Bomben-Entschärfung gesperrt

Symbolbild. Die A45 ist am Mittwoch bei Dortmund nach zwei Blindgängerfunden voll gesperrt gewesen.

Symbolbild. Die A45 ist am Mittwoch bei Dortmund nach zwei Blindgängerfunden voll gesperrt gewesen.

Foto: Marc Tirl / picture alliance/dpa

Dortmund.  Nach Blindgängerfunden aus dem zweiten Weltkrieg war die A 45 am Mittwochnachmittag in Dortmund voll gesperrt. Die Entschärfung lief erfolgreich.

Eine Bombenentschärfung hat am Mittwochnachmittag zu erheblichen Verkehrsproblemen im Dortmunder Osten geführt. Die Autobahn A 45 war für eine Dreiviertelstunde seit 14.30 Uhr für den Verkehr zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund-Hafen und Dortmund-West in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Um 15.25 Uhr teilte die Stadt mir, die Sperrung werde aufgehoben. Die Blindgänger seien erfolgreich entschärft worden.

In beiden Fahrtrichtungen kam es auch nach der Sperrung noch zu kilometerlangen Staus. Laut dem Portal Verkehr.NRW staute sich der Verkehr von Norden aus bereits vor dem Kreuz Castrop-Rauxel. Ebenfalls betroffen war die A40 in Fahrtrichtung Bochum und die Mallinckrodtstraße in Fahrtrichtung Kreuz Dortmund-Hafen.

Dortmund: Granaten bei Säuberungsarbeiten entdeckt

Bei den Blindgängern handelte es sich laut Stadt Dortmund um zwei Granaten aus dem zweiten Weltkrieg. Sie waren bei Säuberungsarbeiten der Entsorgungsbetriebe Dortmund (EDG) entdeckt worden, teilte die Stadt mit.

Die Evakuierungzone war jedoch vergleichsweise klein und wäre bei einem Bombenfund deutlich größer: Um den Fundort herum müssen in 100 Meter Radius insgesamt etwa 80 Anwohner zeitweise ihre Häuser verlassen, teilte die Stadt mit. (dae)

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