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Autobahn-Kontrolle der Dortmunder Polizei: 183 Temposünder

183 Temposünder hat die Autobahnpolizei Dortmund auf der A1 aus dem Verkehr gezogen.

183 Temposünder hat die Autobahnpolizei Dortmund auf der A1 aus dem Verkehr gezogen.

Foto: Michael Kleinrensing

Dortmund.  Bei einer sechsstündigen Kontrolle auf der Autobahn 1 in Richtung Bremen hat die Dortmunder Polizei am Sonntag zahlreiche Temposünder erwischt. 183 Verkehrsteilnehmer waren zu schnell.

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Zum Ende der Sommerferien kontrollierte die Dortmunder Polizei auf der A1 insgesamt 93 Fahrzeuge und 120 Personen im Bereich der Raststätte "Lichtendorf". Auf mögliche Ablenkung am Steuer, Ladungssicherung und Überladung, aber auch auf den gewerblichen Güterverkehr hatten die Beamten eine geschultes Auge geworfen.

Zwei Fahrer mit Handy am Steuer erwischt

Insgesamt mussten sie fünf Strafanzeigen sowie 33 Ordnungswidrigkeitenanzeigen verhängen - darunter unter anderem zwei wegen Ladungssicherung, fünf wegen Überladung, fünf wegen Verstößen gegen das Fahrpersonalgesetz sowie zwei wegen der Nutzung eines Handys am Steuer.

22 Verwarnungsgelder gab es - unter anderem fünf wegen Überladung und drei für Fahrzeuginsassen, die nicht angeschnallt waren.

Dreistellig war die Zahl der Temposünder auf der A1 in Richtung Bremen. 183 Verkehrsteilnehmer fuhren zu schnell und ging den mobilen Blitzern in die Falle.

Laster um 35 Prozent überladen

Ein 26-jähriger Lkw-Fahrer aus Wiesbaden musste sein Gespann stehen lassen, weil der Laster um 35 Prozent des zulässigen Gewichts überladen war. Außerdem besaß er nicht die nötige Fahrerlaubnis und ignorierte zudem noch das Sonntagsfahrverbot.

Auch eine 24-jährige Frau aus Werne, die mit einem Wohnwagen am Pkw unterwegs war, hatte nicht den erforderlichen Führerschein. Ihre wurde die Weiterfahrt ebenfalls untersagt.

168 Fotos werden noch ausgewertet

Nach dem Großeinsatz, so die Polizei müssen jetzt noch 168 Fotos - entstanden durch Brückenfotografie - unter den Gesichtspunkten Gurtpflicht, Handy am Steuer, Fahrzeugbreite und Überholverbot ausgewertet werden. Da könnten noch weitere Verstöße hinzukommen.

Neben den repressiven Maßnahmen leistere die Polizei vor Ort auch wichtige Aufklärungsarbeit. Die Verkehrssicherheitsberater kamen an zwei ihrer Infostände mit fast 300 Reisenden auf der A1 ins Gespräch.

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