Katastrophenschutz

NRW-Minister Reul bei Katastrophenschutztag in Dortmund

Archivbild: NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) kündigte nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Teilen NRWs an: „Wir wollen und werden beim nächsten Mal besser vorbereitet sein.“

Archivbild: NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) kündigte nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Teilen NRWs an: „Wir wollen und werden beim nächsten Mal besser vorbereitet sein.“

Dortmund.  Beim NRW-Katastrophenschutztag informierten Hilfsorganisatoren am Samstag in Dortmund zum Verhalten bei Unwetter. Werbung fürs Ehrenamt.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat das ehrenamtliche Engagement im Katastrophenschutz gewürdigt. Dieser sei ohne Freiwillige „schlichtweg nicht möglich“, so Reul.

„Mehr als 80 Prozent der Leute machen das freiwillig neben ihrem Job, der Schule oder dem Studium. Sie halten den Laden am Laufen und dafür bin ich unendlich dankbar“, sagte Reul am Samstag beim Katastrophenschutztags in Dortmund.

Katastrophenschutztag in Dortmund: Hilfsorganisationen präsentieren sich

Viele Organisationen waren bei der Veranstaltung mit Informationsständen vertreten. Darunter waren der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst, das Technische Hilfswerk und der Verband der Feuerwehren in NRW. Im Mittelpunkt stand das Thema Unwetter.

„Gefährliche Wetterlagen werden uns auch in der Zukunft immer wieder beschäftigen. Sich auf eine Unwetterkatastrophe vorzubereiten, kann im Ernstfall Leben retten“, betonte Reul.

Der nächste nordrhein-westfälische Katastrophenschutztag soll schon am 10. September in Krefeld stattfinden. In der dortigen Innenstadt geht es dann um das Thema „Alarm“.

>> Hintergrund:

Katastrophenschutztag soll das Ehrenamt stärken

Der erste Katastrophenschutztag NRW war Anfang Oktober 2021 in Bonn. Dort war das Schwerpunktthema „Blackout - Stromausfall“. Das NRW-Innenministerium hat nach Auskunft einer Sprecherin im Jahr 2017 damit begonnen, eine Strategie für die Stärkung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz zu entwickeln. Mehr Informationen dazu finden sich online unter Nähere Infos finden sich unter www.engagiertfür.nrw oder https://www.im.nrw/ehrenamt-im-brand-und-katastrophenschutz (externe Links). "Die Stärkung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung ist ein wichtiges Ziel", sagt die Sprecherin: "Dazu leisten die Katastrophenschutztage mit ihren Themenschwerpunkten einen wichtigen Beitrag."

(dae/dpa)

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