Stadtplanung

Dortmund plant neuen 35-Hektar-Park an der Westfalenhütte

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Auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte wird ein neuer, großer Park in Dortmund entstehen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte wird ein neuer, großer Park in Dortmund entstehen.

Foto: Hans Blossey / FUNKE Foto Services

Dortmund.  Mehr als 25 Millionen Euro sollen in den neuen Dortmunder Park investiert werden. Interessierte können sich an den Planungen beteiligen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte in der Dortmunder Nordstadt soll ein neuer Park entstehen. Der sogenannte Grüne Ring wird das gesamte Gelände der Anlage umschließen. Nach Angaben der Stadt soll sich die Parkfläche auf rund 35 Hektar belaufen. Dafür ist ein Investment von rund 25,6 Millionen Euro eingeplant.

„Vor allem für die Menschen in der dicht bebauten Nordstadt soll er zum vielfältigen Ort der Begegnung im öffentlichen Raum werden“, heißt es in einer städtischen Erklärung. Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sollen das Wohnumfeld verbessern. Die Fläche diene dem Naturschutz, neue Rad- und Fußwege würden die Vernetzung in der Nordstadt verbessern. Davon sollen auch Anwohnende in Eving, Kirchderne und Scharnhorst profitieren.

Neuer Park in Dortmund: Arbeiten könnten im Jahr 2025 beginnen

Bürger und Bürgerinnen können sich direkt an den Planungen beteiligen. Das Amt für Stadterneuerung lädt am 16. August zwischen 18 Uhr bis 20.30 Uhr zu einer Auftaktveranstaltung. Im Saal des ThyssenKrupp-Infocenters (Oesterholzstraße 127) werden Fachleute um Planungsdezernent Ludger Wilde die Pläne der Stadt für das gesamte Gelände vorstellen. Der Grüne Ring ist ein Teil davon.

Die Einladung richtet sich an Bewohnende der künftig angrenzenden Stadtteile, aber auch Institutionen, Unternehmen, Vereine und soziale Träger sind willkommen. Vor Ort erfahren die Teilnehmenden welche Entscheidungen schon feststehen und wo noch Planungsspielraum besteht. Weitere Aktionen sind geplant: Dortmunder und Dortmunderinnen werden die Chance haben, sich aktiv mit eigenen Ideen einzubringen.

Der Beteiligungsprozess soll im Frühjahr 2023 in einer Abschlussveranstaltung enden. Die Ergebnisse fließen dann in die Vorbereitung der Umsetzungsplanung ein. Nach aktuellem Stand könnte der Bau im Jahr 2025 beginnen und voraussichtlich vier bis fünf Jahre dauern. (red)

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