Sierau verrät Zeitraum

Fußballmuseum eröffnet in zweiter Augusthälfte

Das Bundesliga-Karussell lässt legendäre Momente aufleben. Daneben geht es um die Geschichte von DFB- und Europapokal.

Das Bundesliga-Karussell lässt legendäre Momente aufleben. Daneben geht es um die Geschichte von DFB- und Europapokal.

Foto: Fußballmuseum Dortmund

Dortmund.  Der Deutsche Fußballbund macht noch ein Geheimnis um den genauen Eröffnungstermin des Deutschen Fußballmuseums - jetzt hat ihn Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau stark eingegrenzt. Ihm zufolge öffnet der spektakuläre Bau am Königswall in der zweiten Augusthälfte. Einen besucherträchtigen Zeitraum verpasst der DFB damit.

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Den Zeitraum für den Eröffnungstermin verriet Sierau am Montag am Rande einer Türkei-Reise. Eine Delegation besucht gerade Dortmunds neue Partnerstadt Trabzon. Vom DFB war bisher immer nur zu hören, dass sein neues Museum "im Sommer" eröffnet wird. Der genaue Eröffnungstermin werde am 30. April bekannt gegeben, so Sierau weiter.

Damit schrammt das Fußballmuseum knapp an den NRW-Sommerferien vorbei. Eine Eröffnung in den sechswöchigen Schulferien hätte dem Museum bestimmt einen bedeutenden Zuschauer-Ansturm beschert. Doch auch ohne die Sommerferien wird das neue Museum am Hauptbahnhof wahrscheinlich ein Zuschauermagnet.

Teuerstes Museum Dortmunds

Zuletzt war das Fußballmuseum, in dem der DFB auf 7000 Quadratmetern mit zahlreichen Ausstellungsstücken die Geschichte des Fußballs in Deutschland nachzeichnet, mit seiner Preisgestaltung Schlagzeilen gemacht. Mit normalen Erwachsenen-Eintrittspreisen von 17 Euro wird es das teuerste Museum Dortmunds.

Die Investitionskosten fürs Museum von 36 Mio. Euro tragen das Land NRW mit 18,5 und der DFB mit 7,9 Mio. Euro. Sponsoren haben 10 Mio. Euro zugesagt. Von der Stadt kommen das Grundstück am Königswall und die Umfeld-Gestaltung, und sie trägt 50 Prozent der Betriebskosten - mindestens; denn der DFB hat sein Risiko bei der Übernahme möglicher Betriebsverluste bei 250.000 Euro gedeckelt. Damit das Museum seine Betriebskosten deckt, braucht esnach Angaben des Kaufmännischen Leiters Dr. Klaus Berding jährlich 276.000 Besuchern.

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