Anzeige wegen Nötigung

Hupen und Drängeln: Porsche-Fahrer zwingt Frau anzuhalten

Ein Autofahrer soll in Dortmund eine 20-Jährige im Straßenverkehr verfolgt und bedrängt haben. Symbolfoto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Ein Autofahrer soll in Dortmund eine 20-Jährige im Straßenverkehr verfolgt und bedrängt haben. Symbolfoto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Dortmund.  Ein 26-Jähriger soll in Dortmund eine Autofahrerin verfolgt und bedrängt haben. Er zwang sie stehen zu bleiben und wollte ihre Autotür öffnen.

Nach diesem Vorfall ist sich die Polizei Dortmund nicht sicher, ob ein 26 Jahre alte Porsche-Fahrer überhaupt dafür geeignet ist, ein Auto zu fahren. Das überprüft nun das Straßenverkehrsamt.

Folgendes war laut Bericht der Polizei am Donnerstagnachmittag im Stadtteil Schüren geschehen: Gegen 16 Uhr wollte eine 20-Jährige auf die Schürener Straße abbiegen. Sie musste mehreren Fahrzeugen die Vorfahrt gewähren. Das gefiel einem hinter ihr wartenden Porsche-Cayenne-Fahrer wohl nicht. Er hupte mehrmals. Als die Dortmunderin auf die Schürener Straße abbog, verfolgte er sie und fuhr dabei dicht auf.

26-Jähriger versuchte, die verriegelte Autotür zu öffnen

Weiter ging es über die Straße „Am Remberg“ auf die Lissaboner Allee. Dort wollte der Mann die junge Frau überholen. Sein Überholmanöver brach er wegen Gegenverkehrs vor einer Linkskurve ab. Erneuter Versuch in Höhe der Gaußstraße: Der Mann bremste seinen Wagen in einer Kurve bis zum Stillstand herab, so dass auch die Autofahrerin anhalten musste. Er stieg aus und wollte die verriegelte Autotür der 20-Jährigen öffnen. Die wendete, um zu entkommen. Doch nach Angaben der Polizei ließ der Fahrer nicht locker: Er stieg in sein Auto ein, wendete ebenfalls und blockierte den Wagen der Frau. Wieder versuchte er die verriegelte Autotür zu öffnen.

Die 20-Jährige rief die Polizei und gab das ihrem Verfolger auch zu verstehen. Beide warteten am Straßenrand auf die Polizeikräfte. Der 26-Jährige wollte nichts zu dem Vorfall sagen. Er erhält jetzt eine Strafanzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr. Zudem wird das Straßenverkehrsamt nun schauen, ob der Mann „zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet ist“. (red)

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