20 Router

Freies WLAN in Brackel ist auf gutem Weg

Freies WLAN - dieses Projekt ist jetzt auch in Brackel auf gutem Weg.

Freies WLAN - dieses Projekt ist jetzt auch in Brackel auf gutem Weg.

Brackel.  Es geht voran mit dem Projekt freies WLAN im Stadtbezirk Brackel. Das teilt Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka mit. Wir haben die wichtigsten Infos.

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Mittlerweile, so Karl-Heinz Czierpka, seien im Ortskern von Brackel mehr als 20 Router aktiv - mit der Tischlerei Jäger auch ein erster Außenposten in Richtung S-Bahn. Zurzeit laufe das Netz sehr stabil und die Verantwortlichen versuchen, Lücken zu schließen und dort, wo der Bedarf hoch ist, weitere Router zu installieren.

Kosten bislang: 3500 Euro. Das Stadtbezirksmarketing hatte dafür von der Bezirksvertretung Brackel 10.000 bewilligt bekommen. Für den weiteren Ausbau ist also noch ein Rest von 6500 Euro vorhanden.

"Viel Geld gespart"

Federführend ist Bezirksvertreter Holger Knöpker, der Mitglied der Piratenpartei ist. Knöpker sorgt für die Programmierung der Router. Czierpka: "Er schaut sich die Situation vor Ort an, ordert anschließend die passenden Geräte, die er auch gleich entsprechend programmiert und kümmert sich am Ende um die Nachjustierung. Dadurch haben wir viel Geld gespart."

2017 soll das Netz in Brackel komplettiert werden. Das Marketing stellt die Router zur Verfügung und sorgt für den Anschluss, die örtlichen Geschäfts- oder auch Privatleute übernehmen die Betriebskosten für den Router und den Anschluss an das Internet. Nach Möglichkeit sollen die Router rund um die Uhr betrieben werden, mindestens aber zu den üblichen Geschäftszeiten.

Technisch "kein Problem"

Größtes Hindernis sei im Augenblick die Stadt, sagt Karl-Heinz Czierpka. Es sei nicht geklärt, ob und wie städtische Internetanschlüsse für das Projekt genutzt werden können. Technisch sei das kein Problem, das haben die Tüftler aus Brackel längst ausprobiert. Doch es stehe die grundsätzliche Erlaubnis der Stadt aus.


Die Bezirksvertretung Brackel habe hier bereits entsprechende Beschlüsse gefasst, um die Frage abschließend zu klären und es laufen Gespräche auf verschiedenen Ebenen. Der Bezirksbürgermeister ist sich sicher, dass das über kurz oder lang klappen wird.

Das Marketing bedient sich bei dem Projekt der Möglichkeiten von Freifunk. Dadurch sind die örtlichen Anbieter von der sogenannten Störerhaftung befreit.

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