Wohnungseinbrüche

Polizei Dortmund zufrieden mit neuer Methode gegen Einbrüche

Die Dortmunder Polizei ist zufrieden mit der neuen strategischen Fahndung nach Einbrechern.

Die Dortmunder Polizei ist zufrieden mit der neuen strategischen Fahndung nach Einbrechern.

Foto: Michael Kleinrensing

Dortmund.   Die Dortmunder Polizei geht mit einer neuen Methode gegen Einbrecher vor. Über 3000 Personen wurden dabei an über 800 Kontrollorten überprüft.

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Im Rahmen einer neuen Methode zur Bekämpfung von Einbruchsdelikten, die von dem Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange angeordnet wurde, hat die Polizei Dortmund nun eine erste Bilanz gezogen. Seit dem 11. Februar wurden an mehr als 800 Kontrollorten über 3000 Personen überprüft – mit Erfolg. Durch die strategische Fahndung konnte die Polizei für das Dortmunder Stadtgebiet für Januar und Februar einen erheblichen Rückgang an Wohnungseinbrüchen verzeichnen.

Zahl der Wohnungseinbrüche drastisch gesunken

Lag die Zahl der Einbruchsdelikte im Dortmunder Stadtgebiet für die ersten beiden Monate 2016 noch bei über 1000, liegt sie in diesem Jahr bei rund 350 Wohnungseinbrüchen. Die neue Methode, die durch Änderung des Polizeigesetzes möglich ist, verhalf den Polizeikräften besonders bekannte Straftäter und ihre Aufenthaltsorte sowie mehr Fahrtrouten zu lokalisieren. Im Zuge der ersten 28 Tage haben Beamte so über 50 Personen festgenommen und etliche Haftbefehle vollstreckt.

Polizeipräsident Gregor Lange hat sich aufgrund des vielversprechenden Starts der neuen Methode zu einer Verlängerung entschieden: „Für die Dortmunder möchten wir - auch durch die strategische Fahndung - die Belastung der Einbrüche weiter senken. Ich habe mich aus diesem Grund dazu entschieden eine Verlängerung dieser neuen Methode bis zum 7. April zu veranlassen.“

Polizei führt Beratungsgespräche mit Bürgern

Neben den strategischen und intensiven Kontrollen führten die Polizeikräfte auch Hunderte Beratungsgespräche mit Bürgerinnen und Bürgern im gesamten Stadtgebiet. Die Dortmunder Polizei möchte mit dem hohen Personalaufwand nicht allein Einbruchstaten verhindern und Verdächtige erkennen, sondern auch nah an den Menschen in den Wohngebieten sein und zeigen: „Wir sind da!“

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