Polizei

Schule geräumt - Tatverdächtiger stellt sich der Polizei

Luftbild. Das Mallinckrodt-Gymnasium in Dortmund. Archiv-Foto Ralf Rottmann

Luftbild. Das Mallinckrodt-Gymnasium in Dortmund. Archiv-Foto Ralf Rottmann

Foto: Ralf Rottmann

Dortmund.   Nach einem Familienstreit sah die Polizei Dortmund einen Schüler am Mallinckrodt-Gymnasium als gefährdet. Tatverdächtiger stellte sich am Abend.

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Nach einem gewalttätigen Familienstreit hat sich am Mittwochabend ein 59-jähriger Mann der Polizei in Dortmund gestellt. Zuvor hatte er seine Ex-Frau im Stadtteil Lücklemberg mit einer Schusswaffe bedroht und verletzt. Die Frau konnte sich zu Nachbarn flüchten. Die Polizei fahndete auch mit einem Hubschrauber nach dem Mann.

Weil die Familie befürchtete, der Mann könne ein Kind der Familie in der Schule abfangen, rückten Polizisten auch zum Mallinckrodt-Gymnasium in der Dortmunder Innenstadt aus, erklärte eine Polizeisprecherin. Der Schüler sei sicherheitshalber vorerst in Obhut der Polizei genommen worden, hieß es am Mitwochmittag.

Gesuchter stellte sich um 17 Uhr der Polizei

Gegen 14 Uhr rückte die Polizei wieder von der Schule ab – der Schulbetrieb wurde dort für den Tag beendet. Eine Polizeisprecherin sagte am Abend, die Polizei selbst hätte nicht die Räumung der Schule verlangt.

Der Gesuchte tauchte allerdings nicht an der Schule auf. Er war mit einem Auto geflüchtet, nachdem er am späten Vormittag seine Ex-Frau in deren Wohnung aufgesucht hatte. Die 55-Jährige habe nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen können, teilte die Polizei mit. Weitere Details und Hintergründe zu dem Fall wollte die Polizei auch am Mittwochabend nicht nennen.

Gegen 17 Uhr habe sich dann der Gesuchte, laut Polizei ein deutscher Staatsangehöriger, gestellt. Er wurde am Abend noch vernommen, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage. Die vermeintliche Tatwaffe sei bei ihm sicher gestellt worden, hieß es. (dae)

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