Tierquälerei

Tierquäler in Dortmund bindet Nilgans-Beine zusammen

Hilfloses Tier: Nilgans mit verbundenen Beinen am Phoenixsee in Dortmund

Hilfloses Tier: Nilgans mit verbundenen Beinen am Phoenixsee in Dortmund

Foto: Polizei Dortmund

Dortmund.  Tierquälerei in Dortmund beschäftigt die Polizei. Die Beine einer Nilgans wurden absichtlich zusammengebunden. Jetzt wird nach dem Täter gesucht.

Tiere, die sich in Objekten verfangen, sind keine Seltenheit mehr. In diesem Fall jedoch sieht es so aus, als ob jemand in Dortmund absichtlich ein Tier verletzen wollte.

Laut Polizei entdeckte eine Dortmunderin am Mittwoch eine hilflose Nilgans am südlichen Ufer des Phoenixsees und erkannte gleich, wie ernst die Lage war. Das Tier lag auf einem Stein und konnte sich offensichtlich nicht mehr richtig bewegen. Bei genauerem Hinsehen wurde klar, jemand hatte die Beine der Gans mit einem Faden zusammengebunden. Daraufhin wurde die Polizei gerufen.

Polizei Dortmund geht von klarer Absicht aus

Die Polizei geht von klarer Absicht aus. Beide Beine der Gans wurden sorgfältig und vollständig eingewickelt und dann mit einem festen Knoten verbunden. Damit ist ein unglücklicher Zufall fast auszuschließen.

Die Beamten gingen bei der Rettung behutsam vor und zerschnitten die Fäden. Die Nilgans konnte sich danach wieder aufrappeln und mit der Gänsefamilie davonschwimmen. Jetzt sucht die Polizei nach dem Täter. Hinweise bitte an die Polizei Dortmund unter dieser Telefonnummer: 0231/132 7441. (red)

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