Tat in Dortmund

Verhinderter Serienmörder? Urteil gegen Mann rechtskräftig

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision eines Urteils des Landgerichts Dortmunds verworfen. Es war um versuchten Mord gegangen.  Archivfoto: Uli Deck/dpa

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision eines Urteils des Landgerichts Dortmunds verworfen. Es war um versuchten Mord gegangen. Archivfoto: Uli Deck/dpa

Dortmund/Karlsruhe.  Mordversuch in Dortmunder Waldgebiet: Revision verworfen. Junger Mann muss Haftstrafe antreten. Er hatte wohl mehrere Menschen töten wollen.

Der Bundesgerichtshof (BGH) verwirft die Revision nach einem versuchten Mord an einen Radfahrer in Dortmund. Ein junger Mann, der offenbar zum Serienmörder werden wollte, muss wegen des Angriffs auf den Radfahrer in Haft.

Der BGH bestätigte das Urteil des Landgerichts Dortmund vom Februar 2022, wie er am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte den Angeklagten des versuchten Mords und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen und eine Jugendstrafe von sechseinhalb Jahren verhängt. Zur Tatzeit im März 2021 war der Verurteilte noch nicht 21, sondern erst 18 Jahre alt.

Zweimal mit Messer auf Radfahrer eingestochen

Dem Dortmunder Urteil zufolge wollte er mehrere Menschen töten, um als Serienmörder zu gelten. Die erste Tat plante er demnach in einem Waldgebiet in Dortmund, wo er auf einen 23-jährigen Radfahrer traf. Als dieser von seinem Fahrrad abstieg, rauchte und auf sein Handy schaute, habe der Angeklagte zweimal mit einem Messer auf ihn eingestochen. Der Radfahrer konnte flüchten, eine Notoperation rettete sein Leben.

Der BGH sah nun keine Rechtsfehler in dem Dortmunder Urteil und verwarf die Revision. Somit wird das Dortmunder Urteil jetzt rechtskräftig. (afp/dpa)

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