Blindgänger

Wieder Bomben-Blindgänger mitten im Westfalenpark gefunden

Blindgänger im Westfalenpark (Symbolbild)

Blindgänger im Westfalenpark (Symbolbild)

Foto: Julian Stähle / dpa

Dortmund.  Im Dortmunder Westfalenpark wurde am Dienstag wieder ein Bomben-Blindgänger entschärft. Der Park blieb geöffnet, aber nur über einen Eingang.

Vorarbeiten zu einer geplanten Baumaßnahme haben im Westfalenpark wieder einen Blindgänger zu Tage befördert. Die britische 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde noch am Dienstag entschärft, erklärt die Stadt Dortmund.

Da die Fliegerbombe mitten im Park lag (laut Karte auf den großen Wiesen zwischen Sonnensegel und Florianturm) waren keine Anwohnenden betroffen. Auch die wichtigen Straßen B1 und B54 blieben von einer Sperrung verschont.

Evakuiert wurden jedoch (wie so oft) die Parkeinrichtungen und Firmen an der Florianstraße, die im 250m-Radius liegen – Mondomio, Wilo und DB Schenker. Der Westfalenpark blieb in Teilbereichen geöffnet und konnte über den Eingang Buschmühle betreten werden.

Immer wieder Blindgänger im Dortmunder Westfalenpark

Immer wieder tauchen im Westfalenpark Blindgänger auf, oft nur wenige Meter von vorherigen Entschärfungsstellen entfernt. Mitunter liegen gleich mehrere Bomben an der selben Stelle. Die Häufung liegt in der Nähe zum ehemaligen Stahlwerk Phoenix in Hörde: Nicht immer trafen die Alliierten-Bomber "chirurgisch" ihr Ziel – viele gingen beim Anflug zu früh runter.

Aber obwohl der Entschärfungstrupp der Bezirksregierung Arnsberg beinahe monatlich im Westfalenpark anrücken muss, sei das kein Grund für eine gezielte große Entschärfungsaktion, erklärt Stadtsprecher Maximilian Löchter. Sondiert, gegraben und entschärft werde nur, wenn wirklich Bauarbeiten anstünden.

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