Urteil

Zwei Jahre Bewährung für Falschgeld-Schmuggler aus Hemer

Das Landgericht Dortmund verurteilt einen Falschgeld-Schmuggler aus Hemer zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Er hatte im Prozess ein Geständnis abgelegt und weitere Beteiligte preisgegeben.

Das Landgericht Dortmund verurteilt einen Falschgeld-Schmuggler aus Hemer zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Er hatte im Prozess ein Geständnis abgelegt und weitere Beteiligte preisgegeben.

dortmund/hemer.   Für den Handel mit mehr als 900.000 Euro Falschgeld bekommt ein 39-jähriger Mann aus Hemer eine Bewährungsstrafe. Er sagte als Kronzeuge aus.

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Ein 39 Jahre alter Mann aus Hemer hat Blüten im großen Stil nach Deutschland geschmuggelt. Das Landgericht Dortmund verurteilte ihn am Dienstag zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Der Angeklagte war während des Prozesses nicht nur geständig, sondern hat auch weitere Beteiligte genannt.

Falschgeld im Wert von 900.000 Euro

Wie er dem Gericht erklärte, habe er die Blüten im Wert von mehr als 900.000 Euro in seiner italienischen Heimat Neapel bestellt und dann zum Teil selbst nach Dortmund und Schwerte gebracht. Die falschen Zwanziger und Fünfziger waren jedoch unterschiedlich gut gefälscht, weshalb die Sache schließlich aufflog.

Stellenweise sollen sich die Auftraggeber geweigert haben, alle Scheine abzunehmen, weil sie fürchteten, diese niemals verwenden zu können. Aus diesem Grund soll das Falschgeld teilweise wochenlang im Weinkeller eines Schwerter Lebensmittelhändlers gelagert worden sein.

Weitere Beteiligte bereits verurteilt

Der Angeklagte war im November 2015 festgenommen worden und hatte schon in seinen ersten Vernehmungen bei der Polizei sein Mitwirken an den Geschäften eingeräumt. Die anderen Beteiligten an den Falschgeld-Deals sind bereits in gesonderten Prozessen zu Haftstrafen verurteilt worden. (mit dpa)

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