Massenschlägerei

17-Jähriger bei Schlägerei in Düsseldorf schwer verletzt

Die Düsseldorfer Polizei sucht Zeugen einer Massenschlägerei im Stadtteil Garath, bei der ein 17-jähriger lebensbedrohlich verletzt wurde. Er musste notoperiert werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem versuchten Tötungsdelikt.

Die Düsseldorfer Polizei sucht Zeugen einer Massenschlägerei im Stadtteil Garath, bei der ein 17-jähriger lebensbedrohlich verletzt wurde. Er musste notoperiert werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in einem versuchten Tötungsdelikt.

Foto: Thomas Nitsche - Funke Foto Services

Düsseldorf.  Nach einer Massenschlägerei in Düsseldorf schwebte ein 17-Jähriger zwischenzeitlich in Lebensgefahr. Die Polizei sucht dringend Zeugen.

Bei einer Massenschlägerei zwischen mehreren Personen am frühen Samstagabend wurde ein 17-Jähriger so schwer verletzt, dass er zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte. Die Polizei Düsseldorf hat eine Mordkommission eingerichtet und sucht dringend nach Zeugen. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt.

Gegen 17.30 Uhr kam es unweit des Garather S-Bahnhofs, an der Ecke Fritz-Erler-Straße/Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße zu einer Schlägerei, an der mindestens 20 Personen beteiligt waren. Ein 17-jähriger wurde durch einen bislang Unbekannten so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht und dort notoperiert werden musste.

Schlägerei in Düsseldorf: 20 Personen beteiligt

Er befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Durch eine sofort eingeleitete Großfahndung konnten einige Kleingruppen von Personen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren angetroffen und kontrolliert werden. Die Polizei sperrte während der Fahndung mehrere Straßen und war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die eingerichtete Mordkommission „MK Fritzchen“ bittet Zeugen, die Angaben zu der körperlichen Auseinandersetzung oder den beteiligten Personen machen können, sich zu melden. Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 11 der Düsseldorfer Polizei unter 0211-8700 entgegen. (red)

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