Umweltschutz

2500 Helfer wollen in Düsseldorf das Rheinufer säubern

Wie auch beim letzten „RhineCleanUp-Tag“ in Düsseldorf werden wieder viele Helfer erwartet. Wer mitmachen möchte, muss sich anmelden.

Wie auch beim letzten „RhineCleanUp-Tag“ in Düsseldorf werden wieder viele Helfer erwartet. Wer mitmachen möchte, muss sich anmelden.

Foto: Sergej Lepke

Düsseldorf.  Beim „RhineCleanUp“ in Düsseldorf werden doppelt so viele Teilnehme wie im vergangenen Jahr erwartet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Am Samstag, 14. September, steigt der zweite „RhineCleanUp-Tag“ in Düsseldorf. An dem Aktionstag nehmen in diesem Jahr rund 150 Gruppen in über 100 Rheinanlieger-Kommunen teil. Insgesamt werden zwischen 20.000 und 30.000 Menschen an diesem Tag das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll befreien. Die Idee zur Reinigung entlang des Rheins kommt aus Düsseldorf, hier wird daher auch die größte Resonanz erwartet.

Aktionstag startete in Düsseldorf

Klaus Vorgang von der gemeinnützigen Initiative „Pro Düsseldorf“ ist der lokale Organisator der Aktion „RhineCleanUp 2019“ in Düsseldorf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, in dieser Woche wird der Endspurt eingeleitet. Wir sprachen mit ihm über die diesjährige Aktion.

Frage: In diesem Jahr machen Gruppen in rund 100 Rheinanlieger-Städten mit. Welche Rolle spielt Düsseldorf?

Klaus Vorgang: In Düsseldorf wurde die Idee geboren, das Rheinufer von der Quelle bis zur Mündung von Müll zu befreien. Allein deshalb wird Düsseldorf beim Projekt „RhineCleanUp“ immer eine besondere Rolle spielen. Keine Stadt hatte 2018 so viele Teilnehmer wie wir. Das soll auch am 14. September so bleiben.

Mit wie viel Teilnehmern rechnen Sie denn diesmal?

Im letzten Jahr waren es 1200 aktive Helfer. Da das Thema Müllbeseitigung und Müllvermeidung mittlerweile immer intensiver diskutiert wird, gehen wir von einer Verdoppelung aus – also rund 2500.

Wird es da am Rhein nicht etwas voll?

Der Rhein fließt auf einer Länge von rund 40 Kilometern durch Düsseldorf. Da beide Uferseiten gesäubert werden sollen, stehen uns insgesamt rund 80 Kilometer zur Verfügung. Richtig ist, dass wahrscheinlich die meisten Müllsammler auf den Rheinwiesen zwischen Lörick und Heerdt sowie am Paradiesstrand sein werden. Darauf richten wir uns ein.

Wie?

An den Brücken – Theodor Heuß-, Oberkasseler und Rheinknie-Brücke – sowie auf dem Paradiesstrand werden wir jeweils Sammelstellen mit Materialausgabe anbieten. Das bedeutet in diesem Fall, dass hier am Aktionstag Müllsäcke, Handschuhe und Westen verteilt werden. Wer zu diesen zentralen Sammelstellen kommen will, sollte sich über unsere Website www.rhinecleanup.org anmelden, damit wir ausreichend Material vorhalten können.

Wenn ich aber in Wittlaer oder Benrath sammeln will?

Das geht natürlich auch. Wir bieten insgesamt 14 weitere Sammelstellen an. Auf unserer Website kann man entscheiden, wohin man gehen will. Für diese Sammelstellen gibt es aber vor Ort keine Materialausgabe, die erfolgt zentral vom 11. bis zum 13. September von 10 bis 16 Uhr im Atrium der Stadtsparkasse an der Berliner Allee 33. Aber auch hierfür ist eine Anmeldung nötig, damit wir entsprechend disponieren können.

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