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Hass-Mails sind ein Angriff auf unsere Werte

Philipp Rose kommentiert

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Foto: NRZ

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Dass Anfeindungen und Drohungen zum Tagesgeschäft für viele Politiker gehören, ist ein Armutszeugnis. Jede dieser Drohungen ist ein Verstoß gegen unsere liberale Demokratie, die es jedem Menschen in Deutschland ermöglichen muss, seine Meinung ohne Androhung von Gewalt äußern zu dürfen. Wer zu Drohungen greift, hat im politischen Diskurs nichts mehr zu suchen. Es zeigt nur, dass kein Interesse mehr an einem offenen Gespräch besteht.

Vor allem seit der Flüchtlingskrise hat die Zahl der Gewalt gegen Politiker stark zugenommen. Man kann die Flüchtlingspolitik bewerten wie man will, Gewalt rechtfertigt das noch lange nicht. Mitverantwortlich für die Verrohung der Gesellschaft sind dabei vor allem die AfD mit Björn Höcke und Konsorten. Die haben es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht, Politiker zu „jagen“, Teile der Partei lehnen unsere Demokratie und unser Grundgesetz ab.

Mitverantwortlich ist aber auch die Zivilgesellschaft, die Alltagsrassismus für normal hält und statt „Tatort“ zu schauen sich lieber mal beim Protest gegen Rechts auf der Straße engagieren sollte.

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