Flughafen

Düsseldorf ist mit sieben Fliegern größte Basis für TUIfly

Sieben Flugzeuge hat TUI fly in Düsseldorf stationiert. Das ist die größte Station der Fluggesellschaft.

Sieben Flugzeuge hat TUI fly in Düsseldorf stationiert. Das ist die größte Station der Fluggesellschaft.

Foto: FREDERIK UREEL / dpa

Düsseldorf.  Der Ferienflieger wächst in Düsseldorf weiter. Vergangenen Sommer wurden von hier erstmals mehr als 800.000 Passagiere transportiert.

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Mit sieben stationierten Flugzeugen ist Düsseldorf auch im Sommer 2020 die größte TUI fly-Basis. Die blau-weißen Flieger starten in den Sommer-Monaten fast 100 Mal pro Woche zu 24 Sonnenzielen. Im Rahmen des 2018 angekündigten Programmausbaus in Düsseldorf konnten diesen Sommer erstmals mehr als 800.000 Fluggäste an Bord begrüßt werden. Für die Hauptsaison 2020 stehen 815.000 Sitzplätze in die Sonne bereit.

300 Crew-Mitglieder sind in Düsseldorf stationiert

„Das tolle Ergebnis in Düsseldorf ist eine überzeugende Leistung unserer 300 Crew-Mitglieder und Techniker, die vor Ort für einen reibungslosen Ablauf sorgen“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer von TUI fly. „Im Zuge der Veränderungen am Reisemarkt erwarten wir 2020 deutschlandweit 500.0000 zusätzliche Kunden.“

„TUI fly ist wichtig und sehr solider Partner am Flughafen Düsseldorf, der jedes Jahr Hunderttausende sicher und verlässlich in den Urlaub fliegt“, sagt Flughafen-Chef Thomas Schnalke. „Wir freuen uns daher sehr darüber, dass die Airline die steigende Nachfrage nach Flugreisen in einer der wirtschaftlich stärksten Metropolregionen Europas erkennt und ihr Angebot in Düsseldorf weiter ausbauen wird.“

„Der vergangene Sommer hat Fluggesellschaften in Düsseldorf wieder größte Flexibilität abverlangt und die ad-hoc-Nutzung von Reservekapazitäten notwendig gemacht“, so Oliver Lackmann in Anspielung auf die Germania-Pleite. Nach dem für alle Airlines schwierigen Sommer 2018 nach der Pleite von Air Berlin habe man aber in diesem Jahr einen wesentlich stabileren Flugbetrieb darstellen können. Allerdings, so Lackmann, der in Essen wohnt und als Kapitän mehrmals im Monat selbst TUI fly-Maschinen ab Düsseldorf fliegt: „Nach wie vor stellt die Infrastruktur in Europa eine Herausforderung für die Fluggesellschaften dar, insbesondere mit Blick auf die hochfrequentierten Lufträume, die uns zu Umwegen und Verspätungen zwingen.“ Das Unternehmen setze alles daran, verspätete Abend-Flüge so schnell wie möglich nach Düsseldorf zurückzubringen, um die Auswirkungen für Fluggäste und Anwohner bestmöglich zu reduzieren. (gömi)

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