Corona

Düsseldorfs OB Keller: Aufhebung der Maskenpflicht zu früh

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Die neuen Coronazahlen in Düsseldorf lassen keinen Optimismus zu. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die neuen Coronazahlen in Düsseldorf lassen keinen Optimismus zu. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Düsseldorf.  Stadt Düsseldorf kritisiert erneut die Entscheidung des Landesregierung, die Maskenpflicht in den Schulen ohne Not aufzuheben.

Wieder einmal musste die Stadtspitze auf der wöchentlichen Corona-Infoveranstaltung über steigende Zahlen berichten und die dramatische Lage betonen, dass aktuell nur noch ein freies Beatmungsbett in Düsseldorfer Krankenhäusern zur Verfügung steht. Inzwischen sind 114 Infizierte in den Hospitalen der Stadt untergebracht, davon liegen 27 auf der Intensivstation, 20 Patienten dort müssen beatmet werden.

Höchste Inzidenz in der Altersgruppe 10 bis 19 Jahre

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg indes auf 320,4 bei aktuell 372 neuinfizierten Patienten. Die höchste Inzidenz wird in der Altersgruppe zwischen 10 und 19 Jahre mit 448,7 beobachtet, bei Kindern bis neun Jahre liegt sie bei 357,8. Auch deshalb erneuerte Düsseldorfs Stadtoberhaupt Stephan Keller die Kritik an der Entscheidung der Schulministerin, dass die Maskenpflicht in den Bildungseinrichtungen - auch zum Unmut der meisten Lehrkräfte - zu früh aufgehoben worden war. „Diese Entscheidung sollte so schnell wie möglich zurückgenommen werden.“

12 Impfstraßen im Impfzentrum 2.0

Mit etwas Optimismus konnte Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche aufwarten, als er die aktuellen Zahlen zum Impfgeschehen in der Stadt vorstellte. Die Millionengrenze an Impfungen ist wie berichtet bereits übersprungen, und fast ein halbe Million Menschen sind doppelt geimpft. Auch die Booster-Impfungen nehmen an Fahrt auf: 45.818 Auffrischungsimpfungen sowie 1800 Impfungen pro Tag konnten von den diversen Impfstellen gemeldet werden. „Das Impfzentrum 2.0 in den Räumen der alten Zentralbücherei am Bertha-von-Suttner-Platz ist sehr gut angenommen worden“, sagte der Stadtdirektor, der von zwölf dort eingerichteten Impfstraßen berichten konnte.

Neue Testanbieter wollen zugelassen werden

Auch in Sachen Tests gab es erfreuliche Nachrichten. Außer den 359 derzeit aktiven Testeinrichtungen liegen der Stadt einige weitere Anträge auf Zulassung vor, die wie Burkhard Hintzsche versicherte, „sehr schnell“ bearbeitet werden sollen.

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