Einsatz

Verpuffung in Düsseldorf – Fassadenteile fielen in Hinterhof

Die Feuerwehr Düsseldorf stellte am Dienstagnachmittag hinabgestürzte Fassenteile im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses fest.

Die Feuerwehr Düsseldorf stellte am Dienstagnachmittag hinabgestürzte Fassenteile im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses fest.

Foto: Daniel Bothe

Düsseldorf.   Großeinsatz für die Feuerwehr in Düsseldorf: Bei einer Verpuffung in einer Wohnung ist eine Frau verletzt worden. Teile der Fassade stürzten ab.

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Aus bislang ungeklärter Ursache ist es laut Angaben der Feuerwehr am Dienstagnachmittag an der Rather Straße zu einer Verpuffung in einer Wohnung gekommen. Dadurch seien Fassadenteile in den Hinterhof gestürzt, heißt es in einer Mitteilung am Dienstagabend. Eine 49-jährige Mieterin wurde verletzt. Der Sachschaden liegt laut einer ersten Schätzung bei etwa 15.000 Euro.

Keine Menschen unter den herabstürzenden Bauteilen

Gegen 16.50 Uhr sei die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf informiert worden, dass an einem Wohnhaus ein Balkon eingestürzt sei. Mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie des städtischen Rettungsdienstes wurden zur Rather Straße geschickt. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte laut Bericht herabgefallene Fassadenteile aus einer Wintergartenwand im Hinterhof feststellen.

Entgegen ersten Annahmen, befand sich glücklicherweise keine Person unter den herabgefallenen Fassadenteilen. In der betroffenen Wohnung im zweiten Obergeschoss sei eine durch leichte Verbrennungen verletzte Frau angetroffen worden, heißt es im Bericht. Die 49-jährige Frau sei notärztlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden.

Bauaufsichtsamt kontrollierte das Gebäude

Laut Angaben der Feuerwehr hat vermutlich eine Verpuffung in der Wohnung dazu geführt, dass die Gebäudeteile in den Hinterhof fielen. Nach der Begutachtung eines Mitarbeiters vom Bauaufsichtsamt konnte weitere Einsturzgefahr ausgeschlossen werden, der betroffene Bereich sei abgesperrt worden, heißt es im Bericht.

Die letzten der rund 40 Einsatzkräfte kehrten nach gut zwei Stunden zurück. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen, einer ersten Schätzung zufolge liege der Sachschaden bei circa 15.000 Euro. (red)

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