Strafverfahren

Gewissensbisse: EC-Karten-Betrüger gibt 1000 Euro zurück

Erst betrogen, dann bereut: Ein Mann hat sich in Düsseldorf der Polizei gestellt, nachdem er Geld mit einer gefundenen EC-Karte abgehoben hat.

Foto: Birgit Breker

Erst betrogen, dann bereut: Ein Mann hat sich in Düsseldorf der Polizei gestellt, nachdem er Geld mit einer gefundenen EC-Karte abgehoben hat. Foto: Birgit Breker

Düsseldorf.  In Düsseldorf hat sich ein Mann der Bundespolizei gestellt. Er hatte mit einer gefundenen EC-Karte Geld abgehoben, es dann aber zurückgegeben.

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In Düsseldorf hat ein 35-Jähriger am Dienstag eine Bankkarte mit der dazugehörigen PIN-Nummer gefunden und damit 1000 Euro abgehoben. Dann bekam er offenbar ein schlechtes Gewissen und begab sich zur Dienststelle der Bundespolizei am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Der Mann legte 1000 Euro in einer Stückelung von zwanzig 50 Euro Scheinen auf den Tresen und gab an, diese unberechtigterweise von einem Konto genommen zu haben und es nun zu bereuen.

Polizei muss trotz Reue Strafverfahren einleiten

Er habe die Karte mit einem kleinen Zettel auf der Rückseite mit der PIN-Nummer gefunden und wollte ausprobieren, ob er damit wirklich Geld abheben kann. Als dies funktionierte schmiss er die Karte vor Schreck weg und ging erst einmal nach Hause. Den Kontoinhaber konnte er demzufolge nicht mehr benennen. Am darauffolgenden Tag plagte ihn sein Gewissen so sehr, dass er sich entschied das Geld abzugeben. Die Bundespolizei nahm das Geld entgegen und stellte es sicher.

Anhand einer zeitlichen und örtlichen Rekonstruierung wird die Bundespolizei nun die geschädigte Peron ausfindig machen, damit sie/er sein Geld zurückbekommt. Der 35-Jährige muss sich trotz seiner Reue für den Betrug verantworten. Ein Strafverfahren wurde seitens der Bundespolizei eingeleitet.

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