Trockenheit

Kaum Futter für die Vögel im Düsseldorfer Hofgarten

Die Trockenheit macht auch den Tieren im Düsseldorfer Hofgarten zu schaffen. Gänse und Schwäne finden kaum noch Nahrung, da die Wiesen vertrocknet sind, sagt Schwanenmutter Margarete Bonmariage und fordert die Stadt auf, wenigstens eine Wiese zu bewässern.

Die Trockenheit macht auch den Tieren im Düsseldorfer Hofgarten zu schaffen. Gänse und Schwäne finden kaum noch Nahrung, da die Wiesen vertrocknet sind, sagt Schwanenmutter Margarete Bonmariage und fordert die Stadt auf, wenigstens eine Wiese zu bewässern.

Foto: Lars Heidrich

Düsseldorf.  Die Wiesen im Hofgarten sind durch das heiße Sommerwetter vertrocknet: Düsseldorfs Schwanenmutter kritisiert die Stadt für ihre Untätigkeit.

Die Trockenheit macht den Wiesen im Hofgarten zu schaffen. Diese seien schon recht braun und böten den im Park lebenden Wasservögeln kaum noch Nahrung beklagt Schwanenmutter Margarete Bonmariage. „Die Stadt soll wenigstens eine Wiese bewässern“, fordert sie.

Im Hofgarten wird nichts gemacht

„Wir haben viele Gänse – nicht nur Kanadagänse – 14 schwarze Schwäne und fünf weiße“, erklärt sie. „Die fressen alle gerne Gras. Durch die Bauarbeiten am Schwanenhaus ist dort auch nur noch Erde. Jetzt haben die Tiere nichts mehr zu fressen“, berichtet Bonmariage und fügt hinzu, die Stadt kümmere sich zu wenig um den Hofgarten. Seit nun drei Jahren sei es so trocken und trotzdem werde kaum etwas unternommen. „Das ist eine Schande, dass im Hofgarten nichts gemacht wird“, schimpft die Schwanenmutter.

1600 Euro für Vogelfutter

Sie selbst habe in den vergangenen Monaten rund 1600 Euro für Salat und anderes Futter für die Tiere ausgegeben. „Ich bekomme pro Woche 50 Kilo Mais und 50 Kilo Weizen“, sagt Bonmariage. „Es ist ja keine Lösung zu sagen, die Tiere bekommen dann halt nichts und es seien ja eh zu viele. Seit Jahrzehnten hat man es verpasst, die Zahl regelmäßig zu reduzieren, indem man Eier aus den Nestern entnimmt. Jetzt sind die Tiere nun mal da und jetzt brauchen sie auch Nahrung“, so Bonmariage weiter.

Schwanenmutter greift selbst zum Rasensprenger

Die Stadt solle im Großmarkt Salat besorgen. „Das hat man während der Vogelgrippe doch auch gemacht. Und die Stadt bekommt das Futter dort sicher auch günstiger als ich“, meint die Schwanenmutter. „Es kann doch nicht sein, dass ich alles besorgen muss.“ Sie selbst habe bereits einen Schlauch und Rasensprenger besorgt, um eine Wiese zu wässern. „Aber dann kommen Leute und legen sich ausgerechnet auf diese Wiese am Wasser, obwohl im Hofgarten genug Platz ist“, ärgert sie sich. So würden die Tiere wieder verscheucht.

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