Comedy

Lisa Feller hat ans Zakk ganz eigene Erinnerungen

Lisa Fellers ist mit ihrem Programm „Der Nächste, bitte

Foto: STEPHAN PICK www.pickfotografe

Lisa Fellers ist mit ihrem Programm „Der Nächste, bitte Foto: STEPHAN PICK www.pickfotografe

Düsseldorf.   Am Donnerstag gastiert Comedy-Frau Lisa Feller im Zakk in Düsseldorf. Das Zakk hat sie schon weit vor ihrer Comedy-Karriere besucht.

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Ein Treffen in der wunderbaren Bilker Kneipe „Lot Jonn“? Aber sehr gerne, freuen wir uns über Lisa Fellers Vorschlag. Die Comedy-Frau tritt am 5. Oktober im Zakk auf, und da ist so ein kleines Gespräch vorab doch etwas Feines. Womit keiner gerechnet hat: Das gastronomische Kleinod hat am Samstagnachmittag geschlossen.

Eine Tatsache die Lisa Feller ebenso lachend wie lösungsorientiert zur Kenntnis nimmt. Eine Alternative ist nah: Nur wenige Meter weiter ist ein griechisches Restaurant.

Die Krux mit dem Geld verdienen

Warum die ehemalige Lohauserin als Treffpunkt auf das Lot Jonn gekommenen war? „In der Nähe war meine Berufsschule, da habe ich mich noch an diese Kneipe erinnert.“ Feller hatte damals eine kaufmännische Ausbildung absolviert, denn: auch wenn man lustig ist – wie soll man damit Geld verdienen? „Ich hatte schon immer einen Spruch auf der Lippe, aber wie wird es zum Beruf?“ lautete denn auch die Frage, die sich Feller damals stellte.

Allerspätestens seit ihrem Erfolg in der TV-Comedy-Serie „Schillerstraße“ hat sie eine Antwort gefunden. Auf dem Weg dahin hat sie viel ausprobiert. Wie bei einem Kurs für Improvisation im „alten“ Auxilium. „Bei Marion habe ich damals viel gelernt“, sagt sie und weitere Erinnerungen an ihre Düsseldorfer Zeit perlen aus ihr heraus. Die 80er Jahre Partys im Zakk beispielsweise. Oder sehr eigenwillige Performances in der oberen Etage eines Bunkers.

Bei Text-Premieren „kennt man am liebsten niemand“

Empfindet sie, die durch die ganze Republik tourt, eigentlich Unterschiede zwischen einem Stadt- oder Landpublikum? Lisa Feller verneint diese Frage, erzählt aber, dass sich das Publikum bei dem Goutieren eines Gags immer einig sei. So gäbe es zum Beispiel an manchen Abenden ein „Ho ho ho“ – entrüstetes Aufgrunzen, die gleiche Pointe werde an einem anderen Abend zu einem Lacher, der alles wegblase. Und zwar jedesmal unisono. „Bevor man sich von einem Gag verabschiedet, soll man den mehrmals gemacht haben“, lautet ihr Resumée.

Im Zakk stellt sie am Donnerstag (20 Uhr, Karten: 20 Euro) ihr aktuelles Programm „Der Nächste, bitte!“ vor. Irritiert es sie dann, wenn alte Freunde aus der Schulzeit in den Vorstellungen sitzen? „Nur bei einem ganz neuen Text“, sagt Lisa Feller, „da kennt man am liebsten niemand“.

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