Unfall

Nach Unfall fährt Motorrad 200 Meter alleine weiter

Symbol: Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Gegen ihn ermittelt jetzt die Polizei. 

Symbol: Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall nur leicht verletzt. Gegen ihn ermittelt jetzt die Polizei. 

Foto: Stefan Puchner / dpa

Düsseldorf.  Ein Motorradfahrer wurde bei einem Unfall im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt von seiner Maschine geworfen. Die fuhr führerlos 200 Meter weiter.

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Noch mehr als 200 Meter fuhr Mittwochabend das Motorrad eines 36-jährigen Düsseldorfers ohne ihn weiter. Nachdem der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit und unter dem Einfluss von Drogen einen Verkehrsunfall verursacht hatte, wurde er bei voller Fahrt ungewollt von der Maschine abgeworfen. Er wurde leicht verletzt.

Motorrad fuhr alleine 200 Meter weiter

Um 19.40 Uhr befuhr der 36-jähriger Düsseldorfer mit seinem Motorrad die Brüsseler Straße vom Seestern in Richtung Mönchengladbach. Er war in der langgezogenen Linkskurve mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und geriet so auf die Gegenspur. Er kollidierte dort mit einem Mercedes, der auf der rechten Fahrspur unterwegs war, verlor die Kontrolle über seine Maschine und wurde abgeworfen. Das Motorrad indes stabilisierte sich wieder und fuhr unbemannt noch über 200 Meter weiter, bis es schließlich umkippte.

Der Fahrer zog sich lediglich leichte Verletzungen zu, musste sich aber anschließend Blut entnehmenlassen, da ein durchgeführter Drogenschnelltest positiv auf Amphetamine und Marihuana verlief. Es wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

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