Pilotprojekt

Bus auf Abruf: Düsseldorfer Rheinbahn testet neues Angebot

Ein „Bus on Demand“-System soll in Unterbach getestet werden.

Ein „Bus on Demand“-System soll in Unterbach getestet werden.

Foto: Rheinbahn

Düsseldorf.  Die Rheinbahn plant die Testphase eines On-Demand-Angebots in Düsseldorf-Unterbach. In anderen Großstädten gibt es so ein Angebot bereits.

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Die Rheinbahn plant die Testphase eines On-Demand-Angebots im Stadtteil Unterbach. „Damit ist ein Angebot auf Abruf gemeint, ohne Fahrplan und ohne festen Linienweg“, teilte das Unternehmen am Dienstag (20. August) mit.

Rheinbahn lädt zur Informationsveranstaltung ein

Vor der Einführungen dieses neuen, testweisen Angebotes möchte die Rheinbahn alle interessierten Unterbacher Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung einladen. Die startet am Donnerstag, 29. August, um 18 Uhr im Feldmanns-Saal des Hotels „Am Zault“, Gerresheimer Landstraße 40. Das Hotel „Am Zault“ an der Stadtgrenze zu Erkrath ist mit den Buslinien 735, 737 und O6 erreichbar, Haltestelle „Am Zault“.

Bei dieser Veranstaltung sind Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum On-Demand-Konzept ausdrücklich erwünscht. Ziel eines On-Demand-Verkehrs in Unterbach wäre ein komfortables Zusatzangebot mit hoher Verfügbarkeit, als Ergänzung zum bestehenden Busnetz. On Demand bietet die Qualität eines Taxis zu einem deutlich günstigeren Preis. Geplant ist, Fahrzeuge für bis zu acht Personen einzusetzen.

Angebot könnte über App laufen

Und so könnte es funktionieren: Die Kunden fragen über eine App eine Fahrt an und buchen. Ein intelligenter Algorithmus bündelt Passagiere mit ähnlichen Fahrtrouten in Echtzeit in einem Fahrzeug. Start und Ziel der Fahrten sind virtuelle Haltestellen, die die App den Kunden anzeigt. Auch Anschlüsse und Umsteigemöglichkeiten zu Bussen und Bahnen stellt die App passend in Ist-Zeit dar.

In anderen Städten wie Stuttgart, München, Hamburg und Berlin sind On-Demand-Verkehre bereits im Betrieb, in weiteren Städten sind sie in Planung.

In Unterbach hatte sich vor allem die SPD und CDU wegen der schlechten Anbindung des östlichen Stadtteils für ein derartiges Angebot stark gemacht.

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