Weihnachten

Sieben Themenmärkte lassen Düsseldorf erstrahlen

Freuen sich auf den Weihnachtsmarkt: Die Händlerinnen Gudrun Aldenhoff, Petra Krampe und Michaela Grimm-Brüser (v.l.) sowie Ole Friedrich.

Freuen sich auf den Weihnachtsmarkt: Die Händlerinnen Gudrun Aldenhoff, Petra Krampe und Michaela Grimm-Brüser (v.l.) sowie Ole Friedrich.

Foto: Katharina Gilles

Düsseldorf.   Verschiedene Weihnachtsmärkte und ein Weihnachtsmarkt-Magazin wird es in Düsseldorf geben. Beim Sicherheitskonzept setzt man auf Altbewährtes.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf öffnet in diesem Jahr vom 22. November bis zum 30. Dezember seine Pforten für Gäste aus der ganzen Welt. Auch an Heiligabend zwischen 10 und 14 Uhr wird der Markt erstmals geöffnet sein. Das Thema Sicherheit spielt dabei wie in jedem Jahr eine große Rolle.

Die Polizei wird mit erhöhter Präsenz auf den Weihnachtsmärkten unterwegs sein – auch in zivil. Zudem sichern bereits jetzt Poller und Betonklötze die Altstadt. Darüber hinaus seien erst einmal keine weiteren Straßensperren geplant, bestätigt Polizeisprecher Andreas Czogalla. Das könne sich je nach Tagesaktualität ändern. „Wenn wir merken sollten, dass Sperrungen von Nöten sind, können wir jederzeit auf mobile Sperren mit Lastern oder Betonklötze zurückgreifen.“ Polizei und Düsseldorf Tourismus stünden daher in regen Kontakt, gerade auch dann, wenn der Weihnachtsmarkt begonnen habe.

Märkte mit eigenem Namen und eigener Symbolik

Darüber hinaus präsentiert Düsseldorf Tourismus in diesem Jahr 222 Hütten auf sieben ganz unterschiedlich gestalteten weihnachtlichen Themenmärkten. Jeder der Märkte hat dafür einen eigenen Namen mit einer eigenen Symbolik gekommen. So zeigen Schilder für den Engelchen-Markt auf dem Heinrich-Heine-Platz Engelsflügel, dem Handwerker-Markt am Rathaus wurden eine Farbpalette und ein Pinsel zugewiesen. Darüber hinaus gibt es den Altstadt-, Schadow, Sternchen, Kö-Bogen- und den Märchenmarkt.

Händler für Magazin interviewt

Für Ole Friedrich, Geschäftsführer von Düsseldorf Tourismus, war es wichtig, die Kommunikation nach außen zu überarbeiten und zu verbessern. So ist nun erstmals statt der gewohnten Broschüre ein Magazin entstanden. Dieses folgt dem Motto „Menschen, Märkte & Maronen“. „Die Atmosphäre wird nicht nur von schönen Hütten, sondern vor allem von unseren Händlern bestimmt“, so Friedrich. Deswegen wurden einige interviewt und im Heft vorgestellt – wie etwa Petra Krampe, die auf dem Sternchen-Markt unter anderem Windlichter und Schneekugeln verkauft. Sie verkauft seit 2001 auf dem Weihnachtsmarkt ihre Sachen und kommt dafür extra aus dem Münsterland. Grund dafür sei nicht nur, dass Düsseldorf so eine tolle Stadt ist, sondern viele internationale Touristen anlocke. „Hier machen wir immer guten Gewinn“, so Krampe.

In der Vergangenheit wurde öfters kritisiert, dass es auf den Märkten zu wenig für Kinder gebe. Daran hat Düsseldorf Tourismus gearbeitet. „Wir haben nun viel mehr Programm in den Zelten“, so Friedrich. Zudem gibt es auf dem Handwerker-, Kö-Bogen- und Märchenmarkt erneut Karussells. Auf dem Sternchen-Markt gibt es ein neues Kinderriesenrad.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben