Luftverkehr

Tag 2: Streik bei Lufthansa trifft auch Flughafen Düsseldorf

Symbolbild. Noch bis Donnerstagabend wird die Lufthansa bestreikt. Zahlreiche Flüge bundesweit wurden annulliert.

Symbolbild. Noch bis Donnerstagabend wird die Lufthansa bestreikt. Zahlreiche Flüge bundesweit wurden annulliert.

Foto: Oliver Berg / dpa

Düsseldorf.  Die Lufthansa hat auch für den heutigen Freitag zahlreiche Flüge bundesweit annulliert. Grund ist ein Streik der Flugbegleiter.

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Der nationale zweitägige Streik der Flugbegleiter bei der Lufthansa trifft seit Donnerstag viele Passagiere in Nordrhein-Westfalen. Am Flughafen Düsseldorf hat die Lufthansa für diesen Freitag einen Großteil ihrer geplanten Flüge von und nach München gestrichen.

Auch am zweiten Tag des Streiks bei der Lufthansa fallen an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Flüge an den NRW-Airports aus. In Düsseldorf seien am Freitag 21 von 570 Flügen gestrichen worden, sagte ein Flughafensprecher am frühen Morgen. Betroffen seien Verbindungen von und nach München sowie Flüge zwischen Düsseldorf und Frankfurt. Am Flughafen Köln/Bonn gibt es einer Sprecherin zufolge am Freitag 17 Annullierungen – hier sind es ausschließlich Flüge von und nach München. Auch der Flughafen Münster/Osnabrück ist erneut betroffen.

Lufthansa und Ufo wollen miteinander reden

Mittlerweile hat die Fluglinie reagiert: Lufthansa-Chef Carsten Spohr lenkte am Donnerstag ein und zeigte sich zu einer Schlichtung bereit. Das Unternehmen wolle Gespräche führen, „mit dem Ziel, im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter die gestern von der UFO angebotene Schlichtung zu vereinbaren“, erklärte er. Insgesamt sagte die Lufthansa für Donnerstag und Freitag bundesweit zusammen rund 1300 Flüge ab. Betroffen sind rund 180.000 Passagiere.

Die Gewerkschaft Ufo fordert für die rund 21.000 Lufthansa-Flugbegleiter höhere Spesen und Zulagen sowie besseren Zugang für Saisonkräfte in reguläre Anstellungsverhältnisse. Die Lufthansa unternahm am Mittwochabend vor dem hessischen Landesarbeitsgericht einen weiteren Versuch, den Streik zu stoppen. Zuvor war sie mit ihrem Antrag auf eine Einstweilige Verfügung vor dem Arbeitsgericht Frankfurt gescheitert. (dpa)

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