Kirmes am Rhein

Vier Millionen Besucher auf Rheinkirmes erwartet

Die Rheinkirmes wartet dieses Jahr mit sechs Neuheiten auf.

Foto: Martin Gerten

Die Rheinkirmes wartet dieses Jahr mit sechs Neuheiten auf. Foto: Martin Gerten

Düsseldorf.  Vergangenes Jahr noch schmerzlich vermisst: Die Wasserrutsche ist wieder dabei – insgesamt feiern sechs neue Attraktionen Premiere.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Kirmes der Superlative geht wieder an den Start: Vom 13. bis 22. Juli können sich die erwarteten vier Millionen Besucher wieder im Festzelt vergnügen, den Bauch mit ausgefallenen Naschereien vollschlagen und sich danach wieder auf einer der schwindelerregenden Attraktionen den Magen umdrehen lassen.

Zwar rechnet der Veranstalter – die St. Sebastianus-Schützen 1316 – mit millionenfachem Publikum, allerdings könnte die parallel zur Rheinkirmes stattfindende Fußball-WM einen kleinen Strich durch die Rechnung machen. „Als Deutschland bei der letzten WM im Finale stand, war die Kirmes leergefegt“, bemerkt Kirmes-Architekt Thomas König. Doch dieses Jahr werden „schwere Geschütze“ aufgefahren, um die Besucher auch an den WM-Spieltagen zu locken.

Molekularküche zaubert leckeres Eis in Sekunden

Sechs neue Attraktionen soll es diesmal geben: Darunter die im vergangenen Jahr schmerzlich vermisste Wildwasserbahn. „Auf Manitus Spuren“, heißt der neue Spritzspaß an der Oberkasseler Brücke. „Die neue Attraktion wartet mit Western-Look auf und hat eine Kanallänge von rund 380 Metern“, sagt König. Für den Betrieb der Bahn werden pro Stunde über 5,4 Millionen Liter ständig biologisch gereinigtes Wasser in Umlauf gebracht.

Für eine kühle Erfrischung bei den heißen Sommertagen sorgt „Dr. Icecream“. „In dem Eis-Labor werden frische Zutaten vor den Augen der Kunden mittels flüssigem Stickstoff innerhalb von Sekunden zu leckerem Eis verwandelt“, so der Kirmes-Architekt. Darüber hinaus bilden die „Alpenwelt“, das „Tiroler Dorf“ und das „Französische Dorf“ dieses Jahr wieder die kulinarischen Highlights für den Gaumen.

1350 Schausteller haben sich dieses Jahr beworben

„Alarm im Darm“ heißt es dann aber auf den neuen schwindelerregenden Attraktionen wie dem „Chaos Pendel“. In drei Stufen – von Anfänger bis zur Königsdisziplin – werden die Mägen der Kirmesbesucher durch verschiedene 360-Grad-Rotationen dort auf die Probe gestellt. Von 1350 Schaustellern, die sich beworben haben, schafften es in diesem Jahr 73 auf die Rheinkirmes.

Wenig neues, dafür altbewährtes gibt es in der Organisation abseits der Rheinkirmes. Wie im vergangenen Jahr werden wegen möglicher Terrorgefahr Barrieren auf und an und an den Zu-und Abfahrten der Oberkasseler Brücke aufgestellt. „Wir haben das Sicherheitskonzept ohne substanzielle Änderungen fortgeschrieben“, sagt Jürgen Bielor, Polizeichef der Altstadtwache. Auch in diesem Jahr werden Polizei und Feuerwehr wieder auf der eigens eingerichteten Wache am Kaiser-Wilhelm-Ring zu finden sein. Die Rheinbahn fährt wie gewohnt in verdichtetem Takt. Zu kaufen gibt es diesmal kein Tagesticket, „dafür aber ein 24- und 48-Stunden-Ticket“, so Rheinbahn-Sprecher Eckhard Lander.

Mit einer möglichen Umstellung sollten Besucher am letzten Kirmestag, 22. Juli, rechnen. Dann könnte nämlich das Ed Sheeran-Konzert stattfinden, wodurch die Parkmöglichkeiten am Messegelände wegfallen. „Für diesen Fall können die Besucher auf den Parkplätzen des Vodafone Campus parken“, so Schützen-Chef Lothar Inden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik