Streit

14-Jähriger in Duisburg verblutete nach Stich in den Rücken

Anna Christiana Weiler und Oberstaatsanwalt Martin Fischer stellten sich am Dienstag der Presse.

Foto: Jörg Schimmel

Anna Christiana Weiler und Oberstaatsanwalt Martin Fischer stellten sich am Dienstag der Presse. Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Nach der Bluttat in Marxloh am Ostersonntag läuft die Fahndung nach den flüchtigen Tätern. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

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Der am Sonntagabend in Marxloh getötete 14-jährige Junge ist nach einem Stich in den Rücken verblutet. Das ergab die Obduktion am Dienstagmorgen. Mit weiteren Informationen gab sich die Duisburger Staatsanwaltschaft sehr zurückhaltend und verwies auf den „sehr frühen Ermittlungsstand“.

Alle Opfer sind Bulgaren

Bei dem 14-jährigen Opfer des Tötungsdeliktes auf der Henriettenstraße in Marxloh handelt es sich laut der knappen Erklärung, die Anna Christiana Weiler, die Pressesprecherin der Duisburger Staatsanwaltschaft, am Dienstagmittag abgab, um einen bulgarischen Staatsangehörigen. Auch die 39 und 40 Jahre alten Männer, die bei dem abendlichen Streit auf der Straße verletzt worden waren, sind Bulgaren.

Familiäre Hintergründe für die Tat schloss die Staatsanwaltschaft bereits aus, konnte aber noch keine Angaben machen zu den Tätern. Die seien entkommen, die polizeiliche Fahndung nach ihnen laufe.

Täter waren schon geflüchtet

Zum Tatablauf erläuterte Weiler lediglich, dass mehrere Personen vor dem Wohnhaus des Getöteten in Streit geraten waren und gegen 22.45 Uhr am Sonntag die Polizei dort hin gerufen worden war. Als die Streifenwagen auf der Henrietten­straße eintrafen, waren die Täter bereits geflüchtet.

Der durch einen Stich in den rechten Lungenlappen schwer verletzte 14-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo er jedoch verstarb. Die beiden verletzten Männer, darunter der 40-jährige Vater des toten Jungen, konnten nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause gehen.

Eine Axt ist nicht die Tatwaffe

Eine am Tatort von der Polizei sichergestellte Axt kommt nach der ersten, sehr dürftigen staatsanwaltlichen Erklärung nicht als Tatwaffe in Betracht.

Wie weiter zu erfahren war, dauern die polizeilichen Ermittlungen noch an, auch Zeugen würden vernommen. Weitere Auskünfte zum tödlichen Geschehen am Ostersonntag in Marxloh oder mögliche Hintergründe verweigerte die Staatswaltschaft.

Um Hinweise aus der Bevölkerung an das Kriminalkommissariat 11 bittet die Polizei unter der Telefonnummer 0203/ 280-0.

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