Bombenfund

Duisburg: Zehn-Zentner-Bombe wurde erfolgreich entschärft

Ein Blindgänger musste an der Stadtgrenze Duisburg/ Moers am Mittwoch entschärft werden.

Ein Blindgänger musste an der Stadtgrenze Duisburg/ Moers am Mittwoch entschärft werden.

Foto: Kerstin Kokoska / WAZ FotoPool

Duisburg/Moers.  An der Duisburger Stadtgrenze zu Moers ist am Mittwoch eine Bombe gefunden und entschärft worden. Straßensperren sind aufgehoben.

Ein Blindgänger in Duisburg-Baerl, an der Stadtgrenze zu Moers, ist am Mittwoch, 8. Juli, entschärft worden.

  • Zehn-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder wurde bei Luftbildauswertungen am Nachmittag gefunden.
  • Sie lag im Bereich Gutenbergstraße/Lohmannsheide an der Moerser Stadtgrenze.
  • In Moers mussten 30 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen, in Duisburg niemand.
  • Für die Entschärfungen mussten Straßen und eine Zugstrecke gesperrt werden.
  • Um 18.51 Uhr konnte die Bombe erfolgreich entschärft werden.

Wie die Stadt Duisburg mitteilte, konnte die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Aufschlagzünder erfolgreich um 18.51 Uhr entschärft werden. Feuerwerker Frank Stommel vom Kampfmittelräumdienst war mit einem Team mit der Entschärfung befasst. Straßensperren seien inzwischen wieder aufgehoben. Krankentransporte mussten nicht durchgeführt werden, heißt es weiter.

Nach Angaben der Stadt Duisburg war wegen der Größe der Bombe eine Evakuierungszone von 1000 Metern um den Fundort erforderlich. Die Sicherheitszone wurde mit 500 Meter um die Fundstelle festgelegt. Das bedeutet, dass sich 154 Duisburger und 106 Moerser zum Zeitpunkt der Entschärfung „zivilschutzmäßig“ verhalten mussten. Die Menschen waren aufgefordert, sich in Räumen aufzuhalten, die der Fundstelle abgewandt sind. Die Fenster der Wohnung sollten in jedem Fall geschlossen sein.

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Gut für Autofahrer: Die A42 blieb weiter befahrbar. Eine Zugstrecke der Deutschen Bahn sowie eine Güterzugstrecke der Niag mussten aber gesperrt werden.

In Moers wurde die Römerstraße nach Angaben der Stadt zwischen Orsoyer Allee im Norden und Glückaufstraße im Süden gesperrt. Für Anwohner, die von der Evakuierung betroffen waren, stand die evangelische Kirchengemeinde, Bismarckstraße 35 zur Verfügung. Eine städtische Sirene sei an diesem Tag nicht zu hören, teilte die Stadt Duisburg noch mit. Über die Nina-Warnapp wurde gegen 19.15 Uhr entwarnt.

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