Innenstadt

CDU wünscht sich die Duisburger Gebag in der City

Auf der Brachfläche an der Steinschen Gasse, Ecke Müllersgasse, sollte das Bauprojekt Marientor Duo entstehen, das mittlerweile gescheitert ist. Jetzt erwägt die städtische Gebag die Entwicklung der Fläche.

Auf der Brachfläche an der Steinschen Gasse, Ecke Müllersgasse, sollte das Bauprojekt Marientor Duo entstehen, das mittlerweile gescheitert ist. Jetzt erwägt die städtische Gebag die Entwicklung der Fläche.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die städtische Wohnungstochter Gebag plant die Entwicklung der Brache am Marientor. Ein Option ist offenbar auch, dort die Zentrale neu zu bauen.

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Zieht die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gebag mit ihrer Zentrale möglicherweise von der Tiergartenstraße im Dellviertel in einen eigenen Neubau auf der Steinschen Gasse? Mit diesem Vorschlag reagiert zumindest die CDU-Ratfraktion auf die Ankündigung der Gebag, dass sie als Entwickler für das städtische Grundstück einsteigen will, nachdem der Investor Hoff und Partner aus seinem Bauprojekt „Duo am Marientor“ ausgestiegen ist.

„Sollte die Gebag das rund 20.000 Quadratmeter Gelände ankaufen und bebauen, wäre das ein wichtiger Schritt, die Altstadt, insbesondere zwischen Beeck- und Münzstraße, zu beleben. Das gesamte Quartier kann davon nur profitieren. Gleichzeitig würde der Stillstand in diesem zentralen Bereich der Innenstadt überwunden“, so Fraktionsvize Thomas Susen. Die leere Baugrube an der Steinschen Gasse sei mehr als unansehnlich und keine schöne Visitenkarte.

CDU bergüßt Pläne der Gebag

Die CDU Fraktion würde es auch begrüßen, wenn die Gebag ihre Zentrale an der Tiergartenstraße in Hochfeld an die Steinsche Gasse in der Altstadt verlagert“, so Susen weiter. Die jetzige Gebag-Zentrale biete auf Dauer nicht genug Platz für ihre 180 Angestellten. Daher ist es vernünftig, dass die GEBAG eine neue Zentrale plant und die Steinsche Gasse als Unternehmenssitz eine Option ist, die jetzt geprüft wird.

Für den Standort Steinsche Gasse spreche auch die herausragende Lage in der Innenstadt und die weiter große Nachfrage nach Büro- und Wohnflächen in Duisburg.

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