Razzien

Kontrollen in Shisha-Bars und Wettbüros in Duisburg

In Duisburg haben Kontrollen gegen Clankriminalität stattgefunden.

In Duisburg haben Kontrollen gegen Clankriminalität stattgefunden.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Im Kampf gegen Clankriminalität haben Polizei, Ordnungsamt sowie Steuerfahnder in Duisburg Shisha-Bars, Gaststätten und Wettbüros kontrolliert.

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Die Null-Toleranz-Strategie und die Politik der „kleinen Nadelstiche“ im Kampf gegen die Clankriminalität geht in Duisburg weiter: Im Rahmen eines behördenübergreifenden Einsatzes kontrollierten Polizei, Ordnungsamt sowie Steuerfahnder am Donnerstag in den Abendstunden mehrere Wettbüros, Shisha-Bars und Gaststätten. Gefunden wurden unter anderem Waffen.

Geldspielautomaten ohne Zulassung im Duisburger Norden

In einem Kiosk an der Westender Straße in Meiderich trafen die Ermittler auf eine 21-Jährige, die sich bei ihrer Befragung in Widersprüche verwickelte. Nun ermittelt der Zoll wegen des Verdachtes der Schwarzarbeit. In dem Kiosk befanden sich drei Geldspielgeräte, für die keine Zulassung vorlag. Die Automaten wurden daraufhin versiegelt. Die Ordnungshüter leiteten ein Verfahren wegen illegalen Glücksspiels ein.

In einer Shisha-Bar in Beeck am Marktplatz stellten die Beamten hinter der Theke zwei Samurai-Schwerter, ein Jagdmesser und einen getarnten Dolch sicher. Der Betreiber verfügte dazu über keine gültige Konzession für das Lokal. Weil die Ordnungshüter auch Baumängel entdeckten, setzten sie die Bauaufsicht in Kenntnis.

Bekämpfung illegaler Beschäftigung

In einer Shisha-Bar in Hochfeld an der Steinschen Gasse machten die Aushilfe sowie der Betreiber widersprüchliche Angaben zum Beschäftigungsverhältnis. Die Beamten schrieben deshalb einen Bericht an die Finanzkontrolle Schwarzarbeit.

Auch in einer Gaststätte an der Eigenstraße konnten die vermeintliche Angestellte sowie die Schwester des Betreibers keine glaubhaften Angaben zu ihren Arbeitsverhältnissen machen. Ein 28-jähriger Gast konnte keinen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen und gab an, erst am Vortag in die Bundesrepublik eingereist zu sein. Mit welchem Verkehrsmittel er seine Reise bestritt, wisse er aber nicht mehr. Die Polizisten nahmen den Mann wegen Verdachtes des unerlaubten Aufenthaltes vorläufig fest.

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