Testzentrum

Duisburg: Corona-Testzentum zieht in Glückauf-Halle um

Die Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg wird erneut zum Coronazentrum umfunktioniert.

Die Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg wird erneut zum Coronazentrum umfunktioniert.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Das zentrale Sichtungs- und Probezentrum zieht von der Schauinslandreisen-Arena in die Glückauf-Halle in Duisburg-Homberg um. Betrieb ab Montag.

Das Corona-Testzentrum der Stadt Duisburg zieht von der Schauinslandreisen-Arena in die Glückauf-Halle nach Homberg um. Der Betrieb des Coronazentrums an der Dr.-Kolb-Straße 2 soll am Montag starten. Ein Grund für den Wechsel: Die Spielstätte des MSV Duisburg stünde spätestens bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs nicht mehr zur Verfügung.

Da der Umzug aber erneut viele Mühen der Helfer erfordert, wird bereits am Freitag vor dem Haupteingang des Stadions von 9 bis 17 Uhr nur noch eine mobile Einheit für Tests und Untersuchungen eingesetzt.

Duisburg: Sichtungs- und Probezentrum in Zusammenarbeit mit der KV-Nordrhein

Das Sichtungs- und Probezentrum an der Glückauf-Halle ist ab Montag dann wochentags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Es wird von der Stadt in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein betrieben. Getestet werden Patienten mit Coronaverdacht nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Hausarzt. Eine Überweisung ist für einen Test erforderlich. Die Glückauf-Halle hat sich nach Angaben von Stadtsprecherin Anja Kopka gleich aus mehreren Gründen als Standort angeboten: Die Immobilie sei städtisch, verfüge über genügend Parkplätze und eigene sich durch ihren Schnitt gut für die Abläufe. Bereits vor der Zentralisierung der Coronazentren war die Glückauf-Halle schon einmal in ein medizinisches Sichtungszentrum umfunktioniert worden.

Oberbürgermeister Sören Link bedankte sich anlässlich des Umzugs bei den vielen ehrenamtlichen Helfern: „Ohne den unermüdlichen Einsatz wäre uns der Betrieb der Zentren nicht möglich gewesen.“

Corona: Mobile Teams testen weiter im Stadtgebiet

Mobile Teams sind ebenfalls weiter im Stadtgebiet im Einsatz und führen zum Beispiel in Altenheimen prophylaktische Tests durch. Nach Angaben aus dem Krisenstab sind so bis zu 1000 Tests pro Tag möglich.

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