Steuerbetrug

Duisburg: Rumänin soll zu Unrecht 44.412 Euro kassiert haben

Die 33-Jährige soll die Familienkasse, die für Duisburg zuständig ist, um 44.412 Euro betrogen haben.

Die 33-Jährige soll die Familienkasse, die für Duisburg zuständig ist, um 44.412 Euro betrogen haben.

Foto: Maurizio Gambarini / dpa

Duisburg.  Mit einer falschen Meldebescheinigung aus Duisburg soll eine Rumänin die Familienkasse betrogen haben. Nun flog sie am Flughafen Düsseldorf auf.

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Die Bundespolizei hat am Montag eine Rumänin festgenommen, die von der Stadt Duisburg mit einer gefälschten Meldebescheinigung zu Unrecht Kindergeld bezogen haben soll.

Bei der Kontrolle ihrer Reisedokumente am Düsseldorfer Flughafen spuckte der Computer einen Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Duisburg aus.

Der Vorwurf dahinter: Die 33-Jährige soll im Jahr 2014 mit einer falschen Duisburger Wohnanschrift 8421 Euro Kindergeld für ihre sechs Kinder von der Familienkasse bekommen haben. Anfang 2015 beantragte sie dann mit einer gefälschten Meldebescheinigung noch einmal Kindergeld.

Duisburg: Rumänin soll Kindergeld zurückzahlen

Erst 2017 stellten die Behörden beim Abgleich der Daten fest, dass die Familie zu keinem Zeitpunkt in Deutschland lebte – die Zahlungen wurden umgehend eingestellt. Gegen die 33-Jährige besteht seitdem die Forderung auf eine Rückzahlung des Kindergeldes in Höhe von 44.412 Euro.

Weil die 33-Jährige bereits mehrfach untertauchte und somit Fluchtgefahr besteht, ordnete das Duisburger Amtsgericht Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung gehen nun weiter.

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