Corona-Pandemie

Duisburg: Viele Corona-Fälle bei Privatfeiern und an Schulen

Duisburg ist seit einigen Wochen kein Corona-Hotspot mehr, aber Neuinfektionsrate und Fallzahl steigen auch hier wieder.

Duisburg ist seit einigen Wochen kein Corona-Hotspot mehr, aber Neuinfektionsrate und Fallzahl steigen auch hier wieder.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Auch in Duisburg gibt es wieder mehr Corona-Infektionen. Ein Grund laut Amt: Sorglosigkeit bei privaten Feiern. Neue Fälle an sechs Schulen.

Duisburg ist seit Wochen kein Corona-Hotspot mehr, aber die Sieben-Tage-Inzidenz ist auch hier langsam wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut wies auf Grundlage der städtischen Corona-Daten am Dienstag 20,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aus. So hoch war die Neuinfektionsrate seit dem 25. August nicht mehr. Das Gesundheitsamt meldete für Dienstagabend 114 Fälle, darunter 17 Neuinfektionen. Die Gründe „sind vielschichtig“, sagt Stadtsprecher Max Böttner. Hauptverbreitungsweg seien private Kontakte, hinzu kommen weitere Fälle an Schulen.

„Derzeit gibt es nicht den einen großen Ausbruch. Immer wieder spielen aber größere oder kleinere Feierlichkeiten eine Rolle“, berichtet Böttner. „Wir haben leider den Eindruck, dass die Aufmerksamkeit, die notwendigen Hygiene-Maßnahmen einzuhalten, nachgelassen hat. Es gibt eine zunehmende Sorglosigkeit.“

Duisburg: Sechs Schulen melden neue Corona-Fälle

Während es in Betrieben laut Böttner in den vergangenen zwei Wochen keine Ausbrüche gab, hätten von Montag bis Mittwoch erneut sechs Schulen neue Fälle gemeldet:

je ein Schüler beziehungsweise eine Schülerin waren es demnach an Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Robert-Bosch-Berufskolleg, Realschule Fahrn, Otfried-Preußler-Grundschule und Gemeinschaftsgrundschule Beethovenstraße; eine Lehrkraft der Realschule Fahrn ist ebenfalls betroffen.

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Bis Mittwoch sind an weiterführenden Duisburger Schulen somit nach Angaben der Verwaltung seit den Ferien 20 Schüler sowie zehn Lehrer als infiziert gemeldet worden, an Grundschulen zehn Schüler und eine Lehrkraft.

Hinzu kam jüngst ein Ausbruch in einer Senioreneinrichtung, in der sich laut Stadtsprecher Böttner zehn Bewohner und ein Mitarbeiter angesteckt haben.

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