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Duisburger Agentur hilft bei der Vermarktung der ruhr-Domain

Mathias Wiesener, Kai Lehmkühler und Daniel Deflieze (v.l.) von der Marketing-Agentur "Rheinschafe" helfen dabei, die neue Domain-Endung „.ruhr“ bekannt zu machen.

Mathias Wiesener, Kai Lehmkühler und Daniel Deflieze (v.l.) von der Marketing-Agentur "Rheinschafe" helfen dabei, die neue Domain-Endung „.ruhr“ bekannt zu machen.

Foto: WAZ FotoPool

Duisburg.  Die Marketing-Agentur „Rheinschafe“ aus Duissern hat die Internetseite für die Vermarktung der neuen Adress-Endung „.ruhr“ entwickelt. Im Zentrum steht dabei, die lokale Identität in der Außendarstellung von Firmen, Vereinen und Personen zu stärken.

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Das Internet verbindet die Welt und kennt keine Grenzen. Allein die Endung einer Adresse gibt einen Hinweis darauf, woher ihr Besitzer kommt. In Deutschland enden die meisten Adressen daher mit „.de“. Mehr Eingrenzung ist nicht möglich. Bis jetzt, denn ab sofort gibt es auch die Endung „.ruhr“ für alle, die ihre Verbundenheit zum Ruhrgebiet ausdrücken wollen. Und eine Duisburger Marketing-Agentur hilft dabei, diese neue Möglichkeit unter die Nutzer zu bringen.

Schon im Sommer 2013 haben sich die „Rheinschafe“ den Auftrag ans Ufer gezogen. „Der Vertrieb der Domains läuft über die Firma regiodot GmbH, für die wir eine Internetseite entworfen haben, die auf das Angebot hinweist und die entsprechenden Möglichkeiten aufzeigt“, erklärt Rheinschafe-Geschäftsführer Kai Lehmkühler.

Zwei Monate Programmierarbeit

Knapp zwei Monate arbeiteten sechs der „Herdentiere“ von der Wintgensstraße in Duissern an www.dot.ruhr. Und der Run auf die neuen Adressen ist groß, denn ähnlich wie bei Autokennzeichen, ist bei der Endung „.de“ schon viel vermeintlich Beliebtes oder leicht Eingängiges lange vergeben. Mit der neuen Endung „.ruhr“ kommen alle Varianten erneut auf den Markt. „Auch die vielen Möglichkeiten für E-Mail-Adressen und die bessere Nutzbarkeit von Suchmaschinen sind für viele Menschen dabei attraktiv“, weiß Lehmkühler.

Genau das sollte die neue Internetseite auch zeigen. Den Besucher begrüßen dort auf der Startseite gleich elf sogenannte Schlüsselgrafiken. „Die sind zielgruppenorientiert ausgewählt. Denn ‘.ruhr’ ist für Städte, Unternehmen, Privatpersonen und Vereine gleichermaßen interessant“, sagt André Wartmann, ebenfalls Geschäftsführer der „Rheinschafe“. Außerdem erklären auf einer eigenen Seite bekannte Persönlichkeiten aus dem Ruhrgebiet aus Politik und Wirtschaft, warum sie die neue Adress-Endung für einen wichtigen Meilenstein halten.

Nach einer Startphase, in der sich Markeninhaber ihre „.ruhr“-Adresse sichern konnten, läuft nun seit Dienstag die sogenannte Ruhr-Phase. 30 Tage lang können nun alle Unternehmen, Privatpersonen, Organisationen und Vereine mit Sitz in der Region ihre Adress-Anträge ausfüllen. Danach wird über die Vergabe entschieden, so dass die Seiten schon bald online gehen können. „Im Zentrum steht natürlich die regionale Identitätsstiftung“, sagt Wartmann. Für die Rheinschafe war die Mitarbeit an der Vermarktung auch deshalb eine spannende Aufgabe. Und den Antrag für die Adresse www.rheinschafe.ruhr haben sie an der Wintgensstraße natürlich längst ausgefüllt.

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