Feuerwehr

Wohnungsbrand - 15 Menschen aus Haus in Duisburg gerettet

Ein Wohnungsbrand in der Nacht zu Mittwoch in Duisburg-Marxloh führte zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr.

Ein Wohnungsbrand in der Nacht zu Mittwoch in Duisburg-Marxloh führte zu einem Großeinsatz für die Feuerwehr.

Foto: WTVnews

Duisburg-Marxloh.   Ein Wohnungsbrand hat in der Nacht in Duisburg einen Großalarm von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Bewohner riefen aus Fenstern um Hilfe.

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Bei einem Wohnungsbrand hat es in der Nacht zu Mittwoch in Duisburg-Marxloh einen Schwerverletzten und sieben Leichtverletzte gegeben. Mit Drehleitern und einem Sprungpolster rettete die Feuerwehr insgesamt 15 Bewohner aus dem Haus. Ihnen war der Weg ins Freie abgeschnitten.

Es war eine dramatische Situation: „Menschen standen an mehreren Fenstern und riefen um Hilfe“, berichtete die Feuerwehr Duisburg am Mittwochmorgen. Um 2.23 Uhr war der Alarm ausgelöst worden. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an Kräften zum Brandort in der Grilloststraße aus.

Feuer hatte auch Teile des Treppenhauses erfasst

Als die Retter eintrafen, schlugen bereits Flammen aus einem der Fenster an der Straßenseite des mehrstöckigen Wohngebäudes. „Eine Wohnung im ersten Obergeschoss stand in Vollbrand“, berichtete die Feuerwehr.

Mit mehreren Löschtrupps ging die Feuerwehr gegen das Feuer vor, während andere Retter von außen die Bewohner aus dem Haus evakuierten. Dabei kam auch ein Sprungpolster zum Einsatz.

Das Feuer hatte auch Teile der hölzernen Treppe im Treppenhaus erfasst, berichtete die Feuerwehr. Die Feuerwehrleute konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere Bereiche in dem Haus übergriff. Die Wohnungen der höheren Etagen wurden zudem stark verrußt.

28 Bewohner vorerst ohne feste Bleibe

Ein Bewohner wurde bei dem Brand schwer verletzt, sieben kamen mit leichten Verletzungen davon, berichtete die Feuerwehr. Sie kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser.

„Das Haus ist bis auf weiteres nicht bewohnbar“, teilte die Feuerwehr mit. Insgesamt 28 Personen sind dort laut Feuerwehr gemeldet. Sie sind vorerst ohne feste Bleibe. Drei der Bewohner seien in Hotels untergebracht worden. Die anderen seien bis auf weiteres bei Verwandten oder Bekannten untergekommen.

Nach knapp zweieinhalb Stunden meldete die Feuerwehr den Einsatz um 4.27 Uhr als beendet. Mit Löschzügen von der Berufsfeuerwehr aus den Stadtteilen Hamborn, Walsum, Homberg und der freiwilligen Feuerwehr Hamborn/Marxloh war die Feuerwehr im Einsatz. Währen der Einsatz lief, waren die Feuerwachen in Walsum und Hamborn mit Kräften der freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Auch für die Polizei führte der Brand zum Großeinsatz: Sie war laut Feuerwehr mit 40 Kräften vor Ort. Zur Brandursache gab es am Morgen noch keine Einschätzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt. (red)

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