Gleis Drei stellt sein neues Kabarettprogramm vor – bis 2020

Serhat Dogan war bereits im März zu Gast im Gleis drei – nun aber kehrt er mit neuem Programm zurück an den Großenbaumer Bahnhof in Duisburg.

Serhat Dogan war bereits im März zu Gast im Gleis drei – nun aber kehrt er mit neuem Programm zurück an den Großenbaumer Bahnhof in Duisburg.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg-Großenbaum.  Ein Höhepunkt: Der Auftritt von Jürgen Becker im Gleis Drei. Der ist zwar schon ausverkauft – aber es gibt noch eine Chance, an Karten zu kommen.

Deutsch-türkischer Kulturclash, rheinische Seele und garantierte Lachgarantie: Das Gleis Drei am Bahnhof Großenbaum veröffentlicht die Termine für die neue Kabarettsaison von November bis Juni. Ab Herbst stehen sechs Shows mit neuen und altbekannten Gästen Shows auf dem Programm.

Den Anfang macht Anka Zink am Donnerstag, 7. November, mit ihrem Programm „Wo pin ich. Comedy 4.1“. Die Show ist ihr zweiter Wurf zum Thema Mensch und moderne Medien. Sie reflektiert das Leben im Netz und widmet sich Fragen wie der, ob man selbstfahrende Autos auch auf besoffen programmieren kann, oder ob Multitasking schizophren macht.

In seinem Programm „Glücklicher Türke aus Bodenhaltung“ hat Serhat Dogan wirklich sein Glück gefunden: Sei es als Fahrschüler im Dauerstau rund um Köln, als Animateur unter fitnessbegeisterten deutschen Rentnern in Antalya oder als unfreiwilliger Sextourist in Amsterdam – ein Gagfeuerwerk ist garantiert. Am Donnerstag, 12. Dezember, berichtet der deutsch-türkische Comedian im Gleis drei amüsant über seine Erfahrungen in Deutschland, dem wohl lustigsten Land der Welt.

Das Programm im ersten Halbjahr 2020

Am 23. Januar besucht der Grimme-Preisträger und Bestseller-Autor Moritz Netenjakob mit seinem Programm „Das Ufo parkt falsch“ das Gleis Drei. Wer seine Texte oder Auftritte aus den Sendungen „Switch“, „Wochenschau“ „Stromberg“ oder „Pastewka“ kennt, weiß, dass bei ihm intelligenter Humor und Lachtränen zusammengehören. Und auch im neuen Programm präsentiert Moritz Netenjakob wieder seinen perfekten Mix aus brüllend komischen Beobachtungen, verrückten Einfällen und liebenswerten Figuren.

Noch ein großes Gesicht der Kabarettwelt ist am Dienstag, 11. Februar, mit Jürgen Becker im Gleis Drei vertreten. Der Kölner präsentiert sein jüngstes Programm „Die Ursache liegt in der Zukunft“. Darin gelingt es ihm wie eh und je, Religions-, Kunst- und Kapitalismuskritik liebenswert auf den Tisch zu bringen und dabei Optimismus auszustrahlen.

Seit gefühlten 400 Jahren ist Konrad Beikircher nun schon als Kleinkünstler unterwegs. Das muss gefeiert werden, denkt er sich. Am Donnerstag, 5. März, amüsiert der 73- Jährige sich und die Zuschauer in seinem Programm „400 Jahre Beikircher“ mit Herzstücken aus seinem langjährigen Kabarettistendasein. Das Wesen und die Sprache der Rheinländer wird wie für Beikircher üblich gleich mitgefeiert und leuchtet noch einmal gründlich die rheinische Seele aus.

Den Abschluss der Saison macht am Donnerstag, 4. Juni, Kai Magnus Sting mit seinem Programm „Sonst noch was?!“, das im Gleis Drei Vorpremiere feiert. Auch in seinem neuen Kabarettprogramm macht Sting seinem Unmut nach allen Regeln der Wortkunst Luft. Wie wir alle, verzweifelt er jeden Tag besonders an den komischen Dingen und den großen Kleinigkeiten seines komplett absurden Alltags.

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