Karneval

Karneval: Das bietet die neue Deiters-Filiale in Duisburg

Karnevalsartikel auf 1200 Quadratmetern hält die neue Deiters-Filiale in Duisburg bereit.

Karnevalsartikel auf 1200 Quadratmetern hält die neue Deiters-Filiale in Duisburg bereit.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  In der Deiters-Filiale warten auf 1200 Quadratmetern Kostüme und passendes Zubehör. Warum der Karnevalsexperte den Standort Duisburg gewählt hat.

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„Jedem Jeck sing Pappnas“, sagt ein kölsches Sprichwort. Wer noch keine hat, kann in Duisburg bald in der neuen Deiters-Filiale nach einer in der richtigen Größe, Form und Farbe stöbern. Deiters ist Marktführer für Verkleidungen und Kostüme aller Art. Wir haben uns in dem Geschäft vor der Eröffnung umgeschaut.

Die Filiale in der Königsgalerie ist die 31. des Unternehmens. Es ist aber nicht das am weitesten vom Kölner Dom entfernte Geschäft: „Wir haben auch Filialen in Berlin und Stuttgart. Nach Duisburg sind wir gegangen, weil wir gesehen haben, dass viele Bestellungen im Online-Shop aus dem Ruhrgebiet kommen. Und die Filiale in Essen wird bereits gut angenommen“, sagt Filialbetreuer Frank Boller. Am Samstag geht’s los, allerdings schon um 10 Uhr und nicht um 11.11 Uhr.

Große Kostümauswahl auf drei Etagen

Der Duisburg-Deiters liegt direkt an der Steinschen Gasse und bietet auf zwei Etagen Kostüme, Accessoires und karnevalistischen Kokolores. Im Erdgeschoss haben Kinder und Erwachsene eine große Auswahl, im ersten Obergeschoss gibt es passendes Zubehör: Hüte, Schwerter und Knallplättchen, Brillen, Perücken und Masken, die momentan noch vor den Regalen liegen. Im zweiten Obergeschoss befinden sich Herrenkostüme und Plüsch-Verkleidungen.

„Stell die Stadt op d’r Kopp“, schallt durch den Laden. „Der Anteil kölscher Musik ist hier natürlich ein wenig reduziert, ebenso die Ware. Klassische Köln-Kostüme sind außerhalb der Region nicht so gefragt, in Stuttgart beispielsweise bieten wir eher Trachten an“, sagt Boller.

1200 Quadratmeter Verkaufsfläche – und es gibt noch mehr Platz

Das Ladenlokal gleicht einem Bekleidungsgeschäft, und das ist es irgendwie ja auch: Ordentlich aufgereiht hängen die Kostüme – zumeist Einteiler – in mehreren Größen an den Stangen. 1200 Quadratmeter beträgt die genutzte Verkaufsfläche, eine Fläche von rund 300 Quadratmetern ist noch frei. „Uns reicht das. Wir haben auch das gleiche Sortiment wie in allen anderen Filialen, an größeren Standorten haben wir nur noch mehr Größen vorrätig als hier“, sagt Boller.

Geöffnet ist das ganze Jahr: Auch an Rosenmontag können Kurzentschlossene noch schnell auf die Suche nach dem passenden Kostüm gehen. „Wir haben kein Sommerloch. Wir verkaufen viele saisonale Kostüme, Halloween-Sachen oder Trachten. Es kommen auch Leute, die wollen zu ihrem Geburtstag eine 70er-Mottoparty veranstalten – es gibt für jeden was Passendes“, verspricht Boller.

Franzose oder Matrose - Hauptsache blau-weiß

Beliebt sind in der Session 2019/2020 wieder Assi-Jogginganzüge und Überwürfe, die mit dem Logo eines bekannten Brauseherstellers bedruckt sind. Auch „Ringelware“ liegt in den Tagen vor der Eröffnung in einigen noch nicht ausgepackten Kisten. Die Kleidungsstücke mit den rot-weißen oder blau-weißen Querstreifen finden vor allem in Köln zahlreiche Abnehmer. „In den Tagen vor Karneval verkaufen wir davon hundert Stück – pro Größe“, sagt Bollers Kollege Michael Eckhoff. „Blau-Weiß brauchen viele für Franzose oder Matrose“, reimt Boller. Oder eben als MSV-Fan.

Voll besetzt ist die Duisburger Filiale noch nicht, das Unternehmen sucht weiter nach Verkäufern und Kassierern, die die bereits dort arbeitenden Kollegen unterstützen. Eine Affinität zu Karneval schade nicht, sagt Boller, „so richtig jeck sollte man aber auch nicht sein. Wenn man Tanzmariechen ist, hat man Karneval ja keine Zeit. Aber wir haben ja trotzdem offen.“

Großes Interesse erwartet

Konkurrenz gegenüber anderen Kaufhäusern, die nur saisonal Kostüme verkaufen, will Frank Boller die Eröffnung der neuen Deiters-Filiale aber nicht nennen. „Wir sind Mitbewerber.“ Ob die Duisburger Kundschaft genauso jeck ist wie in den Karnevalshochburgen? „Wenn der Laden so gut angenommen wird wie in Essen, sind wir zufrieden“, sagt er.

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