Strukturwandel

Kohleausstieg in Duisburg: OB Link fordert finanzielle Hilfe

Bis 2038 soll der Kohleausstieg nach Willen der Bundesregierung gelingen. In Duisburg Walsum steht ein Steinkohlekraftwerk der Steag.

Bis 2038 soll der Kohleausstieg nach Willen der Bundesregierung gelingen. In Duisburg Walsum steht ein Steinkohlekraftwerk der Steag.

Foto: Hans Blossey

Duisburg.  Duisburg OB Link sieht im Gesetzespaket zum Kohleausstieg einen wichtigen Schritt. Die Stadt ist mit dem Steinkohlekraftwerk in Walsum betroffen.

Oberbürgermeister Sören Link (SPD) sieht im Gesetz zum Kohleausstieg einen wichtigen Schritt zur Energiewende. „Der gesellschaftliche Konsens zum Ausstieg aus der Kohleverstromung ist ein großer Erfolg“, erklärte Link.

Die Stadt Duisburg ist mit dem Steag-Steinkohlekraftwerk in Walsum direkt von dem Paket mit Kohleausstiegsgesetz und dem Strukturstärkungsgesetz betroffen, das Bundestag und Bundesrat am 3. Juli beschlossen haben, und darf wohl auf staatliche Unterstützung hoffen. 14 Milliarden aus den Strukturhilfen sollen in NRW landen. Kraftwerksbetreiber wie die Steag dürften nicht entschädigungslos zur Stilllegung gezwungen werden, betonte der OB.

120 Millionen für Duisburg: Kommt der 5G-Ausbau?

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Darüber hinaus soll Duisburg als eine von fünf besonders betroffenen Städten in NRW Hilfen von 120 Millionen Euro zur Gestaltung des Strukturwandels erhalten. „Die Gelder sollen echte Impulse für den Wirtschaftsstandort Duisburg auslösen und neue Arbeitsplätze schaffen. Deshalb sollten wir die Fördergelder so investieren, dass wir vor allem neue innovative Wirtschaftsfelder in den Blick nehmen“, hat Wirtschaftsdezernent Andree Haack bereits konkrete Vorstellungen für die Verwendung des Geldes. Als konkrete Projektansätze nannte er unter anderem den Ausbau des 5G-Netzes.

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