Kinderkultur

Kulturrucksack NRW ist für Kinder in Duisburg prall gefüllt

Ein Riesenprojekt beim Kulturrucksack war 2017 „Verstrick dich mit deiner Stadt“. Urban Knitting Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck fertigte mit 100 Duisburger Kindern und Jugendlichen einen Stoff-Stadtplan, der sich am Kinderkulturstadtplan orientierte.

Ein Riesenprojekt beim Kulturrucksack war 2017 „Verstrick dich mit deiner Stadt“. Urban Knitting Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck fertigte mit 100 Duisburger Kindern und Jugendlichen einen Stoff-Stadtplan, der sich am Kinderkulturstadtplan orientierte.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Duisburg.  2020 laufen von den 42 Angeboten in Duisburg wieder einige in den Sommerferien. Zehn- bis 14-Jährige machen Musik und Mode – in Handarbeit.

Mit 42 Angeboten in diesem Jahr ist der „Kulturrucksack“ für Zehn- bis 14-Jährige in Duisburg prall gefüllt. Das Land fördert sein Programm, das den Teilnehmern „in einem äußerst wichtigen, persönlichkeitsprägenden Lebensabschnitt nachhaltige kulturelle und künstlerische Erlebnisse und Entdeckungen ermöglicht“, mit gut 100.000 Euro. Die Stadt zahlt nichts dazu, auch die Kinder und Jugendlichen haben kostenfrei Zugang zu den Angeboten im ganzen Stadtgebiet. Einige Projekte sind in den Sommerferien bereits angelaufen, weitere kommen hinzu.

An zwei Tagen entsteht ein Steelpan-Orchester

Mit dem Musiker Jürgen Lesker geht es vom 13. bis 14. Juli, 12 bis 16 Uhr, im RIZ an der Marienstraße 16 A in Marxloh auf eine Reise in die Karibik. Die Teilnehmer lernen das exotische Instrument der Steelpan kennen. Das handgefertigte Ölfass, in dem sich kleine Vertiefungen befinden, erzeugt einen warmen, angenehmen Klang. Ohne die Fähigkeit Noten lesen zu können, entsteht in kürzester Zeit ein kleines Steelpan-Orchester. Anmeldung telefonisch unter 0203 3465134 oder per E-Mail an riz@jz.duisburg.de.

Die vier Elemente des Hip-Hop

Im Rahmen der Kooperation mit Dinslaken zeigen Manuell Meller (Rap), Kolja Vorthmann (DJing), Sun-Ha Hwang (Breakdance) und Robin Meyer (Graffiti) vom 13. bis 17. Juli, jeweils von 10 bis 15 Uhr, auf der Dinslakener Trabrennbahn an der Bärenkampallee 24 in vier Hip-Hop-Workshops die „4 Elements“: Breakdance, Graffiti, Rap und DJing laden zum Experimentieren ein, dann entscheiden sich die Teilnehmer für eine Disziplin und erhalten die Chance, Breakdance-Moves einzustudieren, Rap-Texte zu schreiben, Songs aufzunehmen, das DJ-Pult zu erobern oder Graffitis zu erstellen. Anmeldung unter 02064 4180 oder per E-Mail an verwaltung@dintrab.de.

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In Handarbeit eine kubanische Trommel bauen

Musikalische Handwerker haben vom 27. bis 31. Juli, jeweils von 10 bis 14 Uhr, im Martin-Niemöller-Haus auf der Canarisstraße 9 in Vierlinden die Chance, ihre eigene kubanische Cajinto (Holztrommel) zu bauen. Diese bestehen aus hölzernen Dauben, die als Sechseck verleimt werden. Die gesamte Trommel wird geschliffen, angefast und abschließend mit Öl, Wachs oder Klarlack veredelt. Der Musiker Ingo Stanelle legt in diesem Jahr besonderen Wert auf Handarbeit. Anmeldungen unter 0203 71870234 oder per E-Mail an nicole.enders@ekir.de.

Eine eigene Mode-Kollektion entwerfen

Bettina Kohrs veranstaltet vom 3. bis 5. August, jeweils von 14 bis 17 Uhr, im Lehmbruck-Museum an der Friedrich-Wilhelm-Straße 40 den Workshop „Mach aus Einzelstücken deine eigene Kollektion – A New Fashion Revolution“. Es geht um Mode, Material, Kleidung und Stil: „Warum ist es so spannend, sich zu kleiden? Kann Kleidung etwas über den Menschen verraten, der sie trägt?“ Zusammen ergründet die Gruppe auch, woher Kleidung kommt und wo und wie sie hergestellt wurde. Entwickelt werden Einzelstücke aus Secondhandkleidung. Der Workshop endet mit einer Modenschau. Anmeldung per E-Mail an kunstvermittlung@lehmbruckmuseum.de.

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