Bahnhofsplatte

Kunst-Stühle für den Bahnhofsvorplatz in der Duisburger City

So sehen die neuen Mercator-Stühle und die Lange Bank aus, die auf der neu zu gestaltenden Bahnhofsplatte stehen sollen.

So sehen die neuen Mercator-Stühle und die Lange Bank aus, die auf der neu zu gestaltenden Bahnhofsplatte stehen sollen.

Duisburg.  Die Platte vor dem Duisburger Hauptbahnhof ist kahl und leer. Jetzt haben Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang-Uni ihre Entwürfe zur Gestaltung von Sitzmöglichkeiten bei einem Design-Wettbewerb der Stadt eingereicht. Die Jury hat entschieden.

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Sie waren beliebt, die Mercator-Stühle, die den alten König-Heinrich-Platz zierten. Zu schwer, um mal eben geklaut zu werden und so robust, dass sich Vandalen an den Sitzmöbeln oft die Zähne ausbissen. Warum also sich nicht an Altbewährtem orientieren, wenn die Bahnhofsplatte endlich neu gestaltet wird?

Das dachte sich auch die Stadt und legte einen Design-Wettbewerb für Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste auf. Hierbei sollte der beliebte Duisburger Mercatorstuhl ein neues, frisches Design erhalten und dabei seinen Wiedererkennungswert bewahren. Als zweites Objekt sollte die sogenannte Lange Bank, die ebenfalls als Gestaltungselement des Bahnhofsplatzes aus dem Charrette-Verfahren hervorgegangen ist, weiterentwickelt werden.

Platz soll 2017 fertiggestellt sein

Insgesamt wurden die Erwartungen der zehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Marion Digel, Dekanin des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste, durch die Qualität der Entwürfe mehr als erfüllt. Alle vier eingereichten Entwürfe belegen durch individuelle charakteristische Stärken, dass auch innerhalb einer sehr eingegrenzten Ausschreibung mit Ideen und Sorgfalt für das gestalterische Detail, hervorragende, sehr unterschiedliche Ergebnisse möglich sind.

Die Qualität der vier Arbeiten lag dicht beieinander und machte es der Jury nicht leicht, eine Rangfolge zu erstellen. Nachdem der Wiedererkennungswert des Mercatorstuhls schließlich ausschlaggebend für die Differenzierung zwischen den Entwürfen von Daniel Wilkens (erster Platz) und von Anne Karrenbrock und Sabet Regnery (zweiter Platz) war, war es der Jury dennoch nicht eindeutig möglich, sich auf einen Platz drei festzulegen. So gab es statt eines dritten Preises zwei Anerkennungen für die Entwürfe von Niklas Markloff und Daniel Rauch.

Die Entwürfe des Mercatorstuhl und der Langen Bank von Daniel Wilkens werden im Rahmen der Neugestaltung des Duisburger Bahnhofplatzes realisiert, denn die Entwürfe passen ins städtische Budget für den Bahnhofsplatz. Mit Fertigstellung des Portsmouthplatzes 2017 werden nach derzeitigen Planungen 20 Mercatorstühle und die Lange Bank zum Verweilen auf dem Platz einladen..

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