Ausstellung

Leonardo da Vinci lockt 2000 Besucher in Cubus-Kunsthalle

Schüler haben Versionen der Mona Lisa erstellt: Claudia Schaefer, Leiterin der Cubus-Kunsthalle machte die Werke kurzerhand zu einem Teil der Ausstellung.

Schüler haben Versionen der Mona Lisa erstellt: Claudia Schaefer, Leiterin der Cubus-Kunsthalle machte die Werke kurzerhand zu einem Teil der Ausstellung.

Foto: Christoph Wojtyczka / FUNKE Foto Services

Leiterin der Cubus-Kunsthalle zieht erste Bilanz. Noch bis zum 31. Juli geht die Ausstellung. Künstler Peter Eisold plant Film mit Kindern.

Seit einem Monat läuft die Mitmach-Ausstellung über das universelle Schaffen Leonardo da Vincis in der Cubus-Kunsthalle. Zum „Bergfest“ zog Leiterin Claudia Schaefer eine erfreuliche Bilanz: 2000 Gäste sowie über 30 Schulklassen haben die Ausstellung bereits besucht. „Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, die einer sehr späten und kurzen Werbephase geschuldet war, nahm die Ausstellung richtig Fahrt auf“, sagte die Cubus-Leiterin.

Mit den Augen schauen und nichts anfassen – in Museen und Ausstellungen ist das gängige Praxis. Nicht so in der Mitmach-Ausstellung über Leonardo da Vinci. Zum 500. Todestag des großen Künstlers und Erfinders werden an der Friedrich-Wilhelm-Straße einige seiner Erfindungen vorgestellt. Studierende der Fachhochschule Bielefeld haben für das Projekt „da Vinci 500“ auf Grundlage von historischen Zeichnungen da Vincis mehrere Erfindungen des Künstlers nachgebaut. 20 dieser Apparaturen sind in der Cubus-Kunsthalle ausgestellt.

Ausstellung noch bis zum 31. Juli in der Cubus-Kunsthalle

Zu den Exponaten zählt ein Trommelautomat mit einer mit Steckstiften programmierbaren Walze. Mit den zehn Schlägeln können Marsch-Rhythmen erzeugt werden. Leonardo hat auch ein Spiegelkabinett skizziert. Dieses wurde von den Studierenden nachgebaut. So können die Besucher mit ihrem Spiegelbild spielen und sich vervielfältigen. Einen Druck der Mona Lisa, dem berühmtesten Werk Leonardos, können Besucher erstellen und mitnehmen.

Wem die Beschreibungen der Exponate nicht genügen: Noch bis zum 31. Juli ist Zeit, die Arbeiten der Studierenden und die Ideen Leonardo da Vincis auszuprobieren und die Lebenszeit des Künstlers ein Stückweit zu entdecken. Der Eintritt beträgt für Erwachsene fünf Euro, Schüler vier Euro.

Mit der Zeitmaschine reisen: Kinder-Projekt

Eine Reise durch die Zeit plant auch der Künstler Peter Eisold: Im Rahmen des Aktionsprogramms Kulturrucksack NRW können Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren an einem Filmprojekt mitwirken. Im Mittelpunkt soll die „Zeitmaschine“ stehen – eine Konstruktion etwa aus Fahrradspeichen und Lichterketten, die nach dem Entwurf von Peter Eisold von Flüchtlingen in der Talentwerkstatt Mülheim-Styrum gebaut wurden. Mittlerweile ist die Zeitmaschine in der Cubus-Kunsthalle gelandet. Dort soll der Film im Rahmen eines Ferienprogramms in der Zeit vom 22. bis 26. Juli (jeweils von 10 bis 16 Uhr) entstehen.

Gesucht werden Darsteller und Drehbuchautoren. Die Teilnahme an dem Programm ist kostenlos. Anmeldungen unter:
0208/38 81 663

oder info@cubus-kunsthalle.de

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