Neue Wort-Bild-Marke

Mit „Duisburg ist echt“ gegen das schlechte Image der Stadt

„Duisburg ist echt“ soll die neue Wort-Bild-Marke der Stadt prägen.

„Duisburg ist echt“ soll die neue Wort-Bild-Marke der Stadt prägen.

Foto: DANIEL ELKE / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Oberbürgermeister Link und die für das Stadtmarketing zuständige Duisburg Kontor GmbH haben die Wort-Bild-Marke „Duisburg ist echt“ vorgestellt.

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Das Stadt-Marketing will das Image Duisburgs langfristig aufpolieren und hat in einem ersten Schritt die neue „Wort-Bild-Marke“ für die Kampagnen der kommenden zwei Jahre vorgestellt: „Duisburg ist echt“.

Den neuen Slogan präsentierten die Verantwortlichen von Duisburg Kontor am Montagmittag im Rathaus gemeinsam mit Oberbürgermeister Sören Link: „Für die positive Darstellung unserer Stadt brauchen wir eine Marke, die möglichst alle Bereiche unserer Stadt umfasst. Mit der neuen Marke ,Duisburg ist echt’ gehen wir den nächsten Schritt“, sagte Link.

Duisburger sollen Wort-Bild-Marke mit leben füllen

Wichtigste Multiplikatoren sind für die Macher in einem ersten Schritt die Duisburger und die Unternehmen der Stadt. Sie sollen „Duisburg ist echt“ zum Beispiel als Hashtag #duisburgistecht in sozialen Netzwerken wie Instagram und auf Firmenwebseiten über die Stadtgrenzen hinaus tragen.

Je nach Botschaft und Themenfeld wird dabei ein Attribut hinter den Slogan gesetzt: Duisburg ist dann beispielsweise echt sehenswert, echt grün, echt lebenswert und echt multikulti.

Die Motive dazu sind „echte Duisburger Geschichten mit authentischen Duisburgern“, erklärt Frank Oberpichler, Inhaber der Agentur Durian. Die Duisburger PR-Agentur hat die Wort-Bild-Marke mit der ebenfalls in Duisburg beheimateten Werbeagentur Cantaloop im Auftrag von Duisburg Kontor entwickelt.

Motive als Projektion auf der Fassade der ehemaligen Zentralbibliothek

Das erste Motiv mit dem neuen Slogan ließ „Duisburg Kontor“ bereits auf 80 Quadratmetern an einer Fassade am Kuhtor anbringen: Darauf arbeiten zwei Schweißer an einem Anker – „denn 95 Prozent aller Anker, die in deutschen Werften entstehen, entstehen in Duisburg“, klärt Cantaloop-Geschäftsführer Tom Hoffmann auf.

So will Duisburg Kontor im Netzwerk mit den Firmen der Stadt auch ganz bewusst über Vergleiche mit anderen Städten Duisburgs Stärken hervorheben.

Um die Duisburger einzubinden, werden Motive der Startkampagne ab Dezember auf die Fassade der ehemaligen Zentralbibliothek an der Düsseldorfer Straße projiziert. „Über diese Interaktionswand können sich die Bürger dann selbst einbringen und uns Beiträge schicken“, sagt Uwe Kluge, Geschäftsführer von Duisburg Kontor.

Im Frühjahr soll der nächste Schritte erfolgen, erläutert Kai U. Homann, der bei Duisburg Kontor für Stadtmarketing und Tourismus zuständig ist: „In Zusammenarbeit mit allen Playern der Stadt werden wir uns mit ,Duisburg ist echt’ an die nationalen Medien und Meinungsmultiplikatoren wenden. Dabei ist es unser Ziel, das Image von Duisburg nachhaltig zu verbessern.“

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