Autobahn

Neuer Asphalt nötig: A 59 wird in Duisburg zweimal gesperrt

Die Autobahn 59 in der Duisburger Innenstadt wurde 2014 ausgebaut. Wie auf der Berliner Brücke muss der Flüsterasphalt auch hier erneuert werden.

Die Autobahn 59 in der Duisburger Innenstadt wurde 2014 ausgebaut. Wie auf der Berliner Brücke muss der Flüsterasphalt auch hier erneuert werden.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.  Die A 59 wird im September zweimal für drei Tage zwischen den Kreuzen Duisburg und Nord gesperrt – möglicherweise zudem ein weiterer Abschnitt.

Der Landesbetrieb Straßen NRW wird die Autobahn 59 zwischen den Kreuzen Duisburg und Duisburg-Nord im September zweimal für jeweils mehr als drei Tage in jeweils eine Richtung sperren lassen. So sollen die Straßenbauer den vergleichsweise neuen, aber bröckelnden Asphalt auf dem insgesamt vier Kilometer langen Teilstück auf allen Spuren erneuen können.

Die A 59, die zwischen den Autobahnkreuzen über die Berliner Brücke führt, soll nach dem aktuellen Stand zuerst in Fahrtrichtung Dinslaken gesperrt werden: von Donnerstag, 5. September, 22 Uhr, bis Montag, 9. September, 5 Uhr, zwischen dem Kreuz Duisburg (A 40/A 59) und der Anschlussstelle Duisburg-Ruhrort.

In der Woche darauf sind dann voraussichtlich alle Spuren in Fahrtrichtung Düsseldorf zu denselben Uhrzeiten zwischen Duisburg-Nord (A 42/A 59) und dem Kreuz Duisburg (A 40/A 59) gesperrt: von Donnerstag, 12. September, 22 Uhr, bis Montag, 16. September, 5 Uhr.

Wird gleichzeitig ein zweiter A-59-Abschnitt gesperrt?

Über Details beraten die Fachabteilungen erst kommende Woche, sagte ein Sprecher des Landesbetriebs am Montag. So sei auch noch nicht klar, ob im selben Zeitraum der A-59-Abschnitt zwischen dem Mercatortunnel am Hauptbahnhof und Hochfeld gesperrt und neu asphaltiert werden soll.

Auch dort hatte sich der Flüsterasphalt gelöst, den Straßen NRW vor viereinhalb Jahren beim sechsspurigen Ausbau aufgebracht hatte. Bis Mai war auf dem Abschnitt mehrere Monate lang nur Tempo 60 erlaubt. Die Schlaglöcher, so ein Sprecher, seien zuletzt nur provisorisch gestopft worden. Um die Autobahn mit einer neuen offenporigen Asphaltdecke zu versehen, müssten jeweils alle betroffenen Spuren gesperrt werden.

Die Ingenieure und Planer wollen gemeinsam mit Stadt und Polizei klären, ob Straßen NRW an den ausgeguckten Wochenenden direkt beide betroffenen Abschnitte in jeweils eine Richtung sperren kann, ohne Verkehrschaos in Duisburg anzurichten.

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