Nahverkehr

FDP fordert weiteren Schnellbus für den Duisburger Norden

Der FDP-Ortsverband Nord ist unzufrieden mit dem neuen Fahrplan.

Der FDP-Ortsverband Nord ist unzufrieden mit dem neuen Fahrplan.

Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.  Der FDP-Ortsverband Nord ist unzufrieden mit dem Fahrplan in Duisburg. Er fordert einen neuen Schnellbus und mittelfristig eine neue S-Bahnlinie.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Ortsverband Nord der FDP Duisburg ist unzufrieden mit dem Änderungen im neuen Fahrplan der Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG). „Trotz neuer Linien wird der Duisburger Norden immer noch von der Duisburger Stadtmitte abgehängt“, sagt der Vorsitzende Rainer Weiß. Die Straßenbahnlinie 903 sei keine gute Wahl für die Fahrt zur Stadtmitte, „da diese völlig überlastet ist“. Vielfach könnten Fahrgäste nicht zusteigen, so der Liberale, und müssten die zweite, dritte oder gar vierte Bahn abwarten, bis sie einsteigen können.

„Auch der Schnellbus ist zumindest morgens keine Alternative, da er all zu oft im morgendlichen Berufsstau steckenbleibt“, betont Weiß und ergänzt: „Ich begrüße ausdrücklich die Idee einer S-Bahnlinie von Dinslaken über den Duisburger Norden und Oberhausen bis nach Duisburg.“

Neue Schnellbuslinie von Walsum zum Hauptbahnhof sei „dringend erforderlich“

Eine kurzfristige Umsetzungsmöglichkeit sieht die FDP jedoch nicht. Daher sei es aus Sicht des Ortsverbands dringend erforderlich, eine weitere Schnellbuslinie einzurichten. Diese solle am Walsumer Rathaus starten, Zwischenstopps einlegen am Schwan, an der Thyssen-Verwaltung und an der Papiermühlenstraße und schließlich am Hauptbahnhof enden. Rainer Weiß: „Dieser neue Schnellbus müsste zeitversetzt zum bestehenden Schnellbus eingesetzt werden und hätte zudem den Vorteil, für alle drei Nordbezirke in Duisburg eine gute Alternative für die Fahrt zum Hauptbahnhof und zur Stadtmitte zu sein.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben